- 10.06.2011 Susanna Baumer
Ratschläge bei geschwollenen Füßen
Geschwollene Füße entstehen durch Flüssigkeitsansammlung. Kommen die geschwollenen Füße an beiden Beinen vor, kann es sich um eine Herzschwäche handeln. Liegt als Ursache für die geschwollenen Beine eine Erkrankung der Venen vor, so ist meist nur eine Seite davon betroffen. Handelt es sich um einen Lymphstau, so kommt es zu Spannungsgefühl und Schmerzen und die Zehen sind meist mit geschwollen. Schwellungen, die mit dem Herz zu tun haben, nehmen über Nacht in der Regel ab. Schwellungen, die von der Lymphe herrühren, bleiben meist über Nacht vorhanden. Auf jeden Fall ist es wichtig, dass Sie bei längerem oder häufigerem Auftreten von geschwollenen Füßen einen Arzt aufsuchen.
- Legen Sie Ihre Füße so oft wie möglich hoch. Versuchen Sie auch nachts, Ihre Füße etwas hoch zu lagern.
- Machen Sie kühlende Umschläge. Dazu tauchen Sie ein Geschirrhandtuch in kaltes Wasser ein und wickeln dies um die Füße. Wiederholen Sie den Vorgang, wenn das Tuch nicht mehr kühl ist.
- Wenn Sie die Möglichkeit haben, so hilft es, kneippsches Wassertreten in kaltem Wasser zu machen.
- Wenn es sich nicht um die Lymphe handelt, so hilft eine Salbe mit Rosskastanienextrakt. Diese können Sie sich in der Apotheke besorgen. Bei einem Lymphstau hilft eine Lymphdrainage von einem erfahrenen Physiotherapeuten.
- Legen Sie ein bis zwei Reistage ein. An diesen Tagen ernähren Sie sich nur von Reis und Obst oder von Reis und Gemüse. Kaffee und schwarzer Tee sind an solchen Entlastungstagen verboten.
- Lassen Sie sich in der Apotheke Goldrute, Brennnessel und Löwenzahn zu gleichen Teilen mischen. Davon bereiten Sie sich mit einem Teelöffel pro Tasse einen Tee zu. Die Ziehzeit des Tees beträgt 7-8 Minuten.
- Quarkwickel schaffen Erleichterung bei geschwollenen Füßen. Dazu streichen Sie einen ganz einfachen Magerquark auf ein Handtuch, schlagen dieses ein und legen es um den Fuß. Erneuern Sie den Wickel, wenn er nicht mehr richtig kühlt.