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Wasserzähler ablesen - so behalten Sie den Verbrauch stets im Auge

Wenn Sie für Ihre Wohneinheit einen eigenen Wasserzähler haben, lohnt sich das regelmäßige Ablesen, denn wer seinen Wasserverbrauch kennt, hat mehr Möglichkeiten, Wasser zu sparen. Leider sind Wasserzähler etwas kompliziert abzulesen, aber es ist leicht zu erlernen.

Moderne Wasserzähler zeigen die Nachkommastellen (rot) direkt an.
Moderne Wasserzähler zeigen die Nachkommastellen (rot) direkt an.

Wissenswertes über Wasserzähler

Viele würden den Wasserzähler gerne von Zeit zu Zeit ablesen, aber Sie wissen nicht, wo dieser zu finden ist.

  • Der Hauptwasserzähler, über den auch der Verbrauch des Hauses abgerechnet wird, ist in der Nähe des Hauptwasserhahns. Folgen Sie einfach den Wasserleitungen im Keller, dort werden Sie ein rundes Messinstrument mit Zahlen sehen. Auf diesem steht in der Regel etwas mit Wasser und m3.
  • Wenn Wasserzähler für die einzelnen Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern vorhanden sind, ist es etwas kompliziert. Manchmal sind diese Zähler in der Wohnung untergebracht, in anderen Häusern an der Steigleitung, die zu der jeweiligen Wohneinheit führt. An diesen Wasserzählern müsste stehen, zu welcher Wohneinheit diese gehören. Dort steht meist etwas über die Lage im Haus, z. B. Erdgeschoss rechts. Falls Sie Probleme mit der Zuordnung haben, bleiben Sie bei der Wasseruhr und bitten jemanden die Toilettenspülung in Ihrer Wohnung zu betätigen. Dann beginnen die Zahlen auf Ihrem Zähler sich zu bewegen und die kleinen Zeiger bewegen sich. So erkennen Sie Ihren Wasserzähler, den Sie zukünftig regelmäßig ablesen sollten.

Skala der Wasseruhr ablesen

  • Wasserzähler sind nach einem einfachen Schema aufgebaut. Im oberen Drittel sehen Sie ein Feld, das 5 Ziffern enthält. Diese sind drehbar gelagert. Sobald Sie 1 mWasser entnommen haben, dreht sich die letzte Ziffer um eine Stelle weiter. Hat diese die 9 erreicht, dann dreht sich auch die vorletzte Stelle. Wenn die Uhr also 19 m3 angezeigt hat, dann steht nach der Entnahme eine 20 darauf.
  • 1 m3 ist die Menge Wasser, die in einen Würfel von 1 m Kantenlänge passen würde. Da Sie jede der Kanten in 10 Teile zu 1 dm unterteilen können, ist ein 1 m3 = 10 * 10 * 10 dm3 = 1.000 dm3 = 1.000 l. Die Kubikmeterangabe ist also recht ungenau und hilft Ihnen kaum, den Wasserverbrauch in einem kurzen Zeitraum zu bestimmen.
  • Unterhalb der Ziffern sehen Sie 4 runde Felder in denen ein keiner Zeiger ist. Am Rand der Felder stehen die Ziffern 0 bis 1. Bei jeder dieser Skalen steht eine zusätzliche Angabe. Diese lauten 0,1, 0,01, 0,001 und 0,0001. Damit können Sie die Nachkommastellen zu der Kubikmeterangabe bestimmen.
  • Angenommen Ihr Wasserzähler zeigt bei den Ziffern 119 m3, auf der Skala, bei der 0,1 steht, ist der Zeiger auf der 9, bei der 0,01 auf der 1, bei der 0,001 auf der 5, und bei der 0,0001 auf der 3. Dann ist der Zählerstand, den Sie ablesen 119,9153 m3. Wie Sie wissen, sind das 119.915,3 Liter.
  • Nach dem Sie zum Beispiel gebadet haben, zeigt der Wasserzähler immer noch 119 m3, auf der Skala bei der 0,1 steht ist der Zeiger weiter auf der 9, bei der 0,01 steht er nun auf der 9, bei der 0,001 auf der 2, und bei der 0,0001 auf der 7. Dann ist der neue Zählerstand also 119,9927 m3 = 119.992,7 Liter.
  • Um den Verbrauch zu berechnen, müssen Sie nun nur den alten Zählerstand vom Neuen abziehen: 119.992,7 Liter - 119.915,3 Liter = 77,4 Liter.

Wenn Sie den Wasserverbrauch regelmäßig beobachten wollen, sollten Sie den Verbrauch immer am 1. eines jeden Monats ablesen und notieren. Subtrahieren Sie dann jeweils den vorhergehenden Wasserstand vom Neuen und notieren dazu den Verbrauch in Liter. So können Sie leicht sehen, wenn plötzlich mehr Wasser verbraucht worden ist.

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