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  • Essigwasser
  • Werkzeug
  • Dichtungen
  • Ventile

Hilfe, wenn der Wasserhahn pfeift

Der Wasserhahn pfeift oder brummt, weil das an den Dichtungen vorbeiströmende Wasser diesen in Schwingungen versetzt. Typisch ist dabei, dass der Wasserhahn nur in einem bestimmten Bereich pfeift, je nachdem, wie weit er aufgedreht ist. Schwingt er in der sogenannten Resonanzfrequenz, dann setzt sich diese Schwingung in die Rohre fort, diese können auch weit entfernt vom Hahn dadurch undicht werden. Aus diesem Grund müssen Sie das Geräusch verhindern:

  1. Achten Sie bei der Wasserentnahme peinlich darauf, dass das Geräusch nicht entsteht, in dem Sie den Wasserfluss entsprechend drosseln oder verstärken. Das ist die erste Maßnahme, wenn der Wasserhahn pfeift.
  2. Prüfen Sie, ob unter dem Waschbecken die Eckventile voll aufgedreht sind, auch diese können für das Geräusch verantwortlich sein. Wie gesagt, das Geräusch pflanzt sich in den Leitungen fort.
  3. Wenn Sie Glück haben, wird das Geräusch durch das Perlatorsieb erzeugt oder weil sich Kalk zum Beispiel im Duschkopf festgesetzt hat. In dem Fall genügt es, das Sieb oder den Duschkopf abzuschrauben und zu reinigen, bzw. in Essigwasser zu entkalken. Wenn der Wasserhahn nun nicht mehr pfeift, brauchen Sie die nächsten Schritte nicht auszuführen.
  4. Für die nächste Maßnahme müssen Sie das Wasser abstellen, das geht bei Waschbecken und Spülen am Eckventil, ansonsten müssen Sie das Absperrventil der Wohnung bzw. den Hauptwasserhahn schließen. Ziehen die die Griffe der Wasserhähne ab, bei manchen Systemen müssen Sie dafür eine Überwurfmutter lösen oder bei Einhebelmischern einen Splint oder eine zentrale Mutter entfernen.
  5. Schrauben Sie das im Wasserhahn befindliche Ventil raus und legen es in Essigwasser. Ersetzen Sie am besten die Dichtungen, sofern dies möglich ist, oder tauschen das Ventil aus.
  6. Fetten Sie das Ventil und setzen es wieder ein. Nun pfeift wahrscheinlich nichts mehr. Ansonsten müssen Sie den Wasserhahn ersetzen.