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Was sind Spillinge? - Eine einfache Erklärung

Spillinge können Ihnen im Supermarkt, auf dem Markt, im Urlaub oder auch in einem Restaurant begegnen. Aber worum handelt es sich dabei?

Spillinge gehören zu der Familie der Pflaumen.
Spillinge gehören zu der Familie der Pflaumen.

Was Spillinge sind

  • Spillinge, oder auch Spenlinge genannt, gehören zu der Familie der Pflaumen. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um eine Unterart der Pflaume. Sie sind oft in Südeuropa zu finden, wo sie gerne auf Plantagen angebaut werden. Aber auch in der Natur stößt man ab und zu auf Spillingsbäume.
  • Spillinge waren um das Jahr 1900 noch sehr beliebt in Deutschland. In dieser Zeit fand man sie häufig auf Märkten. Heute gibt es sie noch in Nord- und Ostdeutschland. Hauptsächlich werden sie benutzt, um Marmeladen und Kompotte herzustellen.

Nicht zu verwechseln mit den Kriechen-Pflaumen

  • Kriechen-Pflaumen stehen den Spillingen sehr nah. Sie sind ebenfalls eine Unterart der Pflaumen und werden vor allem in Europa, Westasien, Indien, Nordafrika und Nordamerika angebaut.
  • Spillingbäume können Sie an der lichten Krone mit den dünnen Ästen erkennen. In der Blütezeit tragen die Bäume grünlich-weiße Blüten. Die Früchte sind circa 2,5 bis 3 Zentimeter lang und haben eine längliche Form. Es gibt sie in Rot, Gelb und Blau. Das Fruchtfleisch ist weich und schmeckt süß, ähnlich wie eine Mirabelle. Der Zuckergehalt der Spillinge kann bis zu 19 Prozent betragen. Die Bäume der Kriechen-Plaume hingegen haben Sprossdornen und in den ersten beiden Jahren eine Behaarung, wodurch Sie die beiden Arten sehr gut unterscheiden können. Die Früchte sind Blauschwarz mit einem blutroten Saft und ungefähr 1,5 bis 3 cm lang. Ebenfalls sehr markant sind die rundlichen Blätter und die weißen, leicht behaarten Blüten.
  • Im Gegensatz zu den Spillingen, welche ja, wie oben erwähnt, im kleineren Rahmen für Marmeladen und Kompotte verwendet werden, nutzt man die Kriechen-Pflaumen auch öfter kommerziell. Allerdings nicht zur Herstellung von Marmeladen. Sie werden eher für die Samenöl- und Baumgummi-Produktion genutzt. Ebenfalls werden sie als Heckenpflanzen oder Unterlage für andere Pflaumensorten verwendet.
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