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Wadenschmerzen beim Joggen - so beugen Sie vor

Wenn man mit dem Joggen beginnt, kann es passieren, dass sich nach ein paar Trainingseinheiten Wadenschmerzen bemerkbar machen. Dies ist in den meisten Fällen nicht gefährlich, dafür aber sehr unangenehm. Daher sollte man einige Punkte beachten, damit es nicht so weit kommt.

Anfangs nicht überanstrengen
Anfangs nicht überanstrengen

Was Sie benötigen:

  • Kalzium
  • Magnesium
  • Erholung

Den Wadenschmerzen vorbeugen

  • Ein häufiger Grund, warum es zu Wadenschmerzen beim Joggen kommt, ist ein Kalzium - und Magnesiummangel.
  • Ihr Körper braucht diese beiden Mineralstoffe, damit die Muskeln richtig arbeiten können. Haben Sie genug aufgenommen, können Ihre Muskeln leicht verkrampfen, was zu Schmerzen führt.
  • Kalzium und Magnesium können Sie einfach über Ihre Nahrung aufnehmen. Milch und Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte enthalten die beiden Mineralstoffe. Sie können sich außerdem ein Mineralwasser aussuchen, das einen hohen Anteil der Mineralien hat.
  • Wenn Sie gerade erst angefangen haben, zu joggen, kann es sich bei Ihren Wadenschmerzen auch um Muskelkater handeln. Dieser tritt meistens ein bis zwei Tage nach dem Training auf. Gönnen Sie Ihrem Körper nach jedem Lauf einen Tag Pause, damit sich die Muskeln regenerieren und wachsen können, und laufen Sie dann weiter.
  • Muskelkater vorzubeugen, ist nicht einfach. Machen Sie sich aber auf jeden Fall ausreichend warm, fangen Sie langsam und locker an zu laufen und überanstrengen Sie sich vor allem anfangs nicht.
  • Auch wenn Sie Muskelkater haben, sollten Sie wieder trainieren. Fangen Sie langsam an und laufen locker Ihre Runde. Ihr Muskel wird besser durchblutet und die Schmerzen lassen nach. 

Schmerzen durch Joggen

Es gibt neben Mineralstoffmangel und Muskelkater weitere Ursachen für Wadenschmerzen beim Joggen.

  • Wenn Sie sehr viel laufen und sich und Ihrem Körper kaum eine Pause zur Erholung können, kann es zu einem sogenannten Ermüdungsbruch kommen. An Wade oder Schienbein kommt es dann zu einem Knochenbruch, der entsteht, weil Ihr Knochen überlastet ist. Besonders wenn man auf einen Marathon trainiert, kann dies leicht entstehen.
  • Einem Ermüdungsbruch können Sie nur dann vorbeugen, wenn Sie Ihrem Körper ausreichend Erholung bieten. Jeden zweiten Tag zu laufen reicht aus, um sich ausreichend zu trainieren. Ihre Muskeln bauen sich dann auf und können Ihre Knochen stützen.
  • Auch zu lange Strecken können zu einem solchen Bruch führen. Allerdings lässt sich nicht voraussagen, wann der Knochen schlapp macht, da dies individuell unterschiedlich ist.
  • Hat Ihr Arzt einen Ermüdungsbruch beim Röntgen diagnostiziert, ist es wichtig, dass Sie eine Pause beim Joggen einlegen. Erst wenn Ihr Knochen wieder verheilt ist, können Sie wieder laufen.
  • Auch ein Muskelfaserriss kann beim Laufen entstehen. Meistens entsteht er, wenn Sie sich nicht richtig aufgewärmt haben, zu schnell loslaufen und dann ausrutschen oder ins Straucheln kommen. Die ungedehnten Muskelfasern reißen dann und machen sich durch einen plötzlichen und starken Schmerz bemerkbar.
  • Bei dieser Diagnose wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als so lange auszusetzen, bis Sie wieder ohne Wadenschmerzen gehen können. Da die Schmerzen bei einem Faserriss aber sehr stark sind, werden Sie die Pause dankend annehmen.
  • Um dies in Zukunft zu vermeiden, laufen Sie die ersten Minuten relativ langsam und locker. Ihre Muskeln haben dann die Möglichkeit, sich aufzuwärmen.
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