Was Sie benötigen:
  • vorgedruckte Trauerkarte
  • weißer Briefumschlag ohne schwarzen Rand
  • Einfühlungsvermögen
  • Mitleid

"Freut euch mit den sich Freuenden; weint mit den Weinenden" (Römer 12:15).

So verfassen Sie Trauerkarten richtig

    • Alle Trauerkarten haben bereits vorgefasste Sprüche. Sie sollten noch etwas Persönliches hinzufügen, von dem sich ableiten lässt, wie nahe Ihre Beziehung zu dem Verstorbenen war oder zu den Trauernden ist. Es ist nicht gut, um den heißen Brei herumzureden. Schreiben Sie in Ihren Karten offen über den Verstorbenen als Person, würdigen Sie den Charakter des Verstorbenen oder sein vorbildliches Engagement, schreiben Sie über schöne Erlebnisse, die Sie mit dem Verstorbenen teilten, oder darüber, welchen Einfluss er in Ihrem Leben nahm.
    • Der Briefumschlag für die Karte sollte keinen schwarzen Rand haben, denn diese Briefumschläge sind dazu gedacht, andere von dem Ableben eines Menschen zu unterrichten, und nicht dazu, Angehörigen zu kondolieren.

    Religiöse Trostworte in die Karten schreiben

    Wenn Sie sehr religiös sind, können Sie aus der Bibel tröstende Worte heraussuchen wie zum Beispiel die Folgenden:

      • 2. Samuel 14:14, "Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wieder sehen und euer Herz wird sich freuen."
          • Johannes 11:25, "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt."
              • Jesaja 60:20, "Nicht mehr untergehen wird deine Sonne, noch wird dein Mond abnehmen; denn der Herr wird dir zum ewigen Licht sein. Und die Tage deiner Trauer werden ein Ende haben."
                  • Offenbarung 21:3,4, "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

                      Was Sie vermeiden sollten in Trauerkarten, sind Bemerkungen die dahin gehen, dass dies Gottes Wille sei, er einen Engel brauchte. Eine furchtbare Phrase! Denn gerade bei dem Tod eines Angehörigen suchen viele Trost bei Gott. Einem gläubigen Menschen könnte man also auf diese Art den Boden unter den Füßen wegziehen und Sie wollen doch Trost spenden!

                      Allgemeine Trostworte in Trauerkarten schreiben

                      Möchten Sie keine religiöse Beileidsbekundung, dann geht es natürlich auch anders. Sehen Sie die folgenden Sätze aber eher als Muster. Was Sie in Trauerkarten schreiben, sollte eine persönliche Note erhalten.

                      • Mit Eurer Trauer seid Ihr nicht alleine, vielleicht ist diese Erkenntnis ein Trost für Euch.
                          • Sie hatte ein erfülltes Leben gehabt, das mag vielleicht ein wenig trösten, aber das ersetzt sie nicht.
                              • Wenn es Worte gäbe, die Euch trösten könnten, würden wir sie Euch gerne voll Mitgefühl sagen, um Eurer Leid zu lindern.
                                  • Es ist schwer, Trost und passende Worte zu finden, denn die Welt ist um einen lieben Menschen ärmer geworden.
                                      • Voller Betroffenheit fehlen mir die richtigen Worte um Dir/Euch Trost zu spenden, aber sei/seid gewiss, ich bin in Gedanken bei Dir/Euch, mein aufrichtiges Beileid.