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Tensgerät: Anwendung - eine Anleitung

Tensgeräte werden vornehmlich in der Schmerztherapie und bei muskulären Verspannungen eingesetzt. Die Geräte sind frei verkäuflich und können einfach von Ihnen selbst eingesetzt werden. Trotzdem sollten Sie bei der Anwendung einiges beachten.

Bei Rückenschmerzen kann ein Tensgerät helfen.
Bei Rückenschmerzen kann ein Tensgerät helfen.

Was Sie benötigen:

  • Arzt
  • Tensgerät
  • Einweisung

Tensgeräte können Ihre Schmerzen lindern

  • Das Tensgerät, transkutane elektrische Nervenstimulation, lindert mit elektrischen Impulsen Ihr Schmerzempfinden. Ein solches Gerät wirkt bei den meisten Menschen recht zuverlässig und kann Ihren Medikamentenbedarf stark senken. Vielleicht brauchen Sie auch gar keine Schmerzmedikamente mehr.
  • Die Elektroden des Geräts werden auf die Haut aufgeklebt, an Ihre Nerven werden über die Elektroden Impulse abgegeben. Sie sind quasi ein Gegenimpuls in Ihrem Gehirn und erreichen so eine Schmerzlinderung für Sie.
  • Tensgeräte werden schon seit vielen Jahren in der Schmerzmedizin eingesetzt. Gute Ergebnisse gibt es meist, wenn Sie zum Beispiel unter Rückenschmerzen leiden. Dadurch, dass sich Ihr Schmerzempfinden ändert, können sich Ihre Muskelverspannungen lösen. Auch nach Amputationen lässt sich der sogenannte Phantomschmerz mit den elektrischen Nervenstimulationen gut bekämpfen.
  • Auch wenn Sie unter Migräne leiden, Narbenbildung oder Unfallfolgen für Ihre Schmerzen verantwortlich sind oder Ihre Schmerzen durch Durchblutungsstörungen verursacht werden, kann Ihnen die Therapie mit dem Strom helfen.
  •  Sogar in der Geburtshilfe werden die Geräte eingesetzt.

Die Anwendung von Nervenstimulationsgeräten ist unkompliziert

  • Wenn Sie die Anwendung eines Tensgerätes für sich ausprobieren möchten, sollten Sie zuerst mit Ihrem behandelnden Arzt darüber sprechen. Tensgeräte sind zwar frei verkäuflich und Sie dürfen mit dem Gerät auch experimentieren, eine erste Einweisung und Einstellung sollte jedoch von einem Arzt vorgenommen werden, der sich mit der Wirkweise dieser Geräte gut auskennt und Ihnen alle Fragen beantworten kann.
  • Ist der Einsatz eines Gerätes für Sie sinnvoll, kann Ihr Arzt Ihnen auch ein Nervenstimmulationsgerät verschreiben. Sie bekommen dann ein Leihgerät zur Verfügung gestellt, zu dem Ihr Arzt Ihnen auch passende Elektroden verschreibt.
  • Die Elektroden sind mit einem Leit- und Klebemittel versehen und können mehrmals verwendet werden. Wenn die Elektroden nicht mehr gut leiten oder kleben, sollten Sie sie wechseln.
  • Kleben Sie die Elektroden auf die schmerzenden Stellen auf der Haut auf, verbinden Sie die Kabel des Gerätes mit den Elektroden und schalten Sie Ihr Gerät so ein, wie Ihr Arzt es Ihnen empfohlen hat.
  • Eine durchschnittliche Sitzung mit einem Nervenstimmulationsgerät dauert ca. dreißig Minuten und sollte drei bis vier Mal am Tag wiederholt werden. 
  • Natürlich sollten Sie Ihren Arzt nach einer für Sie persönlich sinnvollen Intensität, Dauer und Häufigkeit der Anwendung fragen.
  • Wenn Sie sich dafür entscheiden, ein Gerät zu kaufen, sollten Sie sich ebenfalls von Ihrem Arzt beraten lassen, welches für Sie geeignet ist. Auch ein Preisvergleich kann sich lohnen. Vergleichen Sie nicht nur die Preise für das Gerät, sondern auch für die Klebeelektroden und Ersatzteile, wie zum Beispiel Akkus oder Ersatzkabel.
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