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Taubenphobie - Hilfreiches

Tauben sind häufig nicht besonders beliebt; die Tiere gelten als schmutzig und als Krankheitsüberträger. Aber ist es nur eine leichte Abneigung, was Sie den Tieren gegenüber empfinden oder eine richtige Taubenphobie? Hier haben Sie die Tendenz, den Kontakt mit Tauben möglichst komplett zu vermeiden. Eine gezielte Konfrontation kann aber gegen die Angst helfen.

Nicht jeder mag Tauben.
Nicht jeder mag Tauben.

Eine Phobie ist mehr als nur ein unangenehmes Gefühl; diese Störung kann das ganze Leben beeinträchtigen.

Wann eine Taubenphobie vorliegt

  • Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn Sie an einer Bushaltestelle sitzen oder sich bei einem Straßencafe draußen hinsetzen und eine oder mehrere Tauben angeflogen kommen. Gerade in größeren Städten haben die Tiere kaum noch Angst vor dem Menschen und kommen so den Personen ziemlich nahe.
  • Das kann schnell unangenehm werden und wird von vielen nicht gewünscht. Zudem ist der Taubenkot ein großes Ärgernis. Eine gewisse Abneigung gegen die Tiere ist also durchaus verständlich.
  • Wenn Sie aber eine richtige Angst oder Panik entwickeln, dann kann eine Taubenphobie dahinter stecken. Hier ist es für Sie nicht nur unangenehm, sondern geradezu unerträglich, eine Taube in Ihrer Nähe zu haben. Vielleicht vermeiden Sie auch gezielt Orte, an denen Sie den Tieren begegnen würden oder haben so einen großen Ekel, dass Sie das Tier noch nicht einmal anschauen können.
  • Die Taubenphobie kann sich aber ebenso auf andere Vogelarten generalisieren oder auf spezifische Merkmale der Tauben - etwa die Federn. Somit bliebe Ihre Angst nicht nur auf diese eine Vogelgattung beschränkt.

Was hilft gegen die Taubenphobie?

Eine Möglichkeit, gegen die Taubenphobie vorzugehen, ist die systematische Desensibilisierung. Dabei konfrontieren Sie sich mit Dingen, die mit ihrer Angst im Zusammenhang stehen. Sie gehen hier Schritt für Schritt vor und ertragen die Angst, bis diese nachlässt.

  • Überlegen Sie dabei, was für Sie gerade noch erträglich ist. Können Sie sich das Foto einer Taube anschauen oder eine Zeichnung des Tieres? Wenn Sie hierbei nur eine leichte Anspannung fühlen, dann kann dies Ihr erster Schritt zur Desensibilisierung sein.
  • Schauen Sie sich das Bild genau an; betrachten Sie auch die Details und lassen Sie dabei die Anspannung, die Sie befällt, zu. Nach einer Weile wird das unangenehme Gefühl geringer werden. Sie finden das Bild der Taube vielleicht auch dann immer noch nicht schön, aber es fällt Ihnen leichter, dieses anzuschauen.
  • Ebenso kann es sinnvoll sein, sich über die Tiere zu informieren, etwa mit Fachbüchern. Hier können Sie nachlesen, dass viele Ihrer Befürchtungen nicht stimmen, zugleich wirkt die Beschäftigung mit den Tauben darüber ebenfalls im Sinne einer Desensibilisierung.
  • Letztlich können Sie sich an einen Taubenzüchter wenden, um Ihre Taubenphobie endgültig zu überwinden. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Tiere aus der Ferne oder von Nahmem zu betrachten, Sie auch anzufassen und zu schauen, was Sie schon alles schaffen. Der große Vorteil ist dabei, dass die Zuchttauben meist etwas anders aussehen als die gewöhnlichen Straßentauben, viel gepflegter sind und Sie hier auch keine Angst vor Krankheiten haben müssen.
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