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Sport nach einer Impfung - so verhalten Sie sich richtig

Neulich haben Sie Ihren Impfschutz aufgefrischt oder Sie haben sich gegen Grippe impfen lassen. Nun sind Sie jedoch nicht sicher, ob Sie nach einer Impfung Sport treiben dürfen. Wie soll man sich nach einer Impfung richtig verhalten?

Nach einer Impfung auf Sport verzichten.
Nach einer Impfung auf Sport verzichten.

Was Sie benötigen:

  • 1 bis 2 Tage Ruhe

Eine Impfung dient zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten und jede Impfung lässt das körpereigene Immunsystem anders reagieren. Man unterscheidet zwischen einer Aktiv- und einer Passivimpfung. Bei der Aktiv- oder auch Lebendimpfung genannt, werden funktionsfähige, aber abgeschwächte und teilweise abgetötete Krankheitserreger in den Körper eingeschleust. Sie sollen dann Ihren Körper dazu animieren Antikörper zu bilden, die eine drohende schwere Infektion abwehren können. Bei der passiven Impfung wird ein vorbereitetes Serum, das bereits hoch konzentriert Antikörper enthält, in den Körper eingespritzt. Aber auf Sport sollten Sie doch gleich nach einer Impfung besser verzichten.

Postinjektional verabreichte Krankheitserreger -  besser keinen Sport treiben

  • Bei einer Einnahme von verschiedenen Medikamenten, können bei der Verabreichung des Impfstoffes Wechselwirkungen auftreten. Dies kann beispielsweise eine Verstärkung oder aber auch eine Abschwächung der gewünschten Wirkung der Medikamente oder des Impfschutzes sein. 
  • Ihr Körper muss sich mit den Krankheitserregern auseinandersetzen, die ihm injiziert wurden. Daher ist er für ein paar Tage vollauf damit beschäftigt, die Antikörper auszubilden. Einige Begleiterscheinungen nach der Impfung können sein: Müdigkeit, leichtes Fieber, Schmerzen an der Einstichstelle, Rötung an der Einstichstelle, allgemeine Abgeschlagenheit oder Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen.
  • Nach der Schutzimpfung Sport zu treiben, würde Ihren Körper zu sehr belasten und gegebenenfalls verstärkte Impfreaktionen hervorrufen.

Die Impfung wirken lassen

  • Die beschriebenen Impfreaktionen fallen meist sehr gering aus. In der Regel "verdaut" der Körper eine Impfung sehr schnell und Sie können bald wieder Sport treiben. Dennoch muss mit Impfkomplikationen und Impfreaktionen gerechnet werden.
  • Meist ist eine Impfung für die Menschen ein besonderer Eingriff, deshalb werden in Erwartung von möglichen Impfreaktionen alle Körperanzeichen im Selbststudium genauestens beobachtet. Zufällige, sonst auch auftretende Missempfindungen werden dann fälschlicherweise der Impfung zugeschrieben. Diesen menschlichen Vorgang nennt man "Nocebo-Effekt". 
  • Sogenannte Lebendimpfstoffe führen beispielsweise in seltenen Fällen zum Ausbruch der Krankheit, gegen die man eigentlich impfen wollte, dies wäre dann eine ernst zu nehmende Impfkomplikation.
  • Dies geschieht jedoch nur, wenn der Körper immungeschwächt ist, oder zu sehr "anderweitig", beispielsweise mit häufigem, langen Sport oder Leistungssport beschäftigt ist und nicht ausreichend Zeit bekommen hat, seine Antikörper in Ruhe auszubilden.
  • Jedoch können leichtes Walken und leichter mäßiger Sport schon nach ein oder zwei Tagen wieder aufgenommen werden.
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