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Sind Ratten nachtaktiv? - Wissenswertes zu den Tieren

Ratten können lästige Plagegeister im Garten sein - sie sind aber auch durchaus interessante Lebewesen und werden gerne als Haustiere gehalten. Vor allem zukünftige Besitzer sollten wissen, ob Ratten nachaktiv sind und wie sie leben.

Ratten sind intelligente Tiere.
Ratten sind intelligente Tiere.

Grundlegende Fakten zu Ratten

  • Sie gehören zu den Nagetieren und kommen in mehr als 60 verschiedenen Arten vor. Am meisten verbreitet sind die Haus- und Wanderratten, während Farbratten die Haustiervariante darstellen. Die Wanderratte gehört mit bis zu 500 Gramm zu den größten und schwersten Arten.
  • Auffallend ist bei allen Arten der kaum oder gar nicht behaarte Schwanz, der bei vielen Menschen Ekel hervorruft. Ebenso typische Merkmale sind die spitze Schnauze und die großen Nagezähne. Die Tiere verfügen über einen sehr ausgeprägten Geruchs- und Hörsinn, sie können sich in für den Menschen nicht hörbaren Tönen untereinander verständigen.
  • Ratten haben gewöhnlich eine Lebenserwartung von zwei bis drei Jahren. Als Halter sollten Sie damit rechnen, dass Ihre Tiere früher oder später an Tumoren oder Abszessen erkranken. Zu ihren natürlichen Feinden gehören vor allem Raubvögel wie Eulen und Habichte, aber auch Marder.
  • Die Tiere zählen zu den Allesfressern mit einem sehr breit gefächerten Speiseplan. Je nach Unterart bevorzugen sie pflanzliche oder tierische Kost, darunter vor allem Nüsse, Früchte, Körner, Insekten sowie kleine Säugetiere, Vögel und deren Eier.
  • Vielfältig ist auch ihr Lebensraum. Sie können grundsätzlich gut schwimmen und klettern und leben sowohl am Boden als auch auf Bäumen, häufig in Gewässernähe. Zum Ärger vieler Menschen findet man sie auch oft in Kellern, Ställen, Lagerhäusern oder Gartenlauben.

Sind Ratten tag- oder nachtaktiv?

  • Ratten sind generell dämmerungs- und nachtaktiv und agieren besonders kurz nach Sonnenuntergang sowie kurz vor Sonnenaufgang. Aber auch wenn es sich eigentlich um nachtaktive Tiere handelt, kann man sie häufig auch tagsüber im Garten beobachten. Sie verstehen es gut, ihre Aktivitäten an ihren Lebensraum anzupassen - wenn sie sich nachts regelmäßig gestört fühlen, werden sie tagaktiv. Umgekehrt passen sich Farbratten nicht selten an ihren Besitzer an und übernehmen dessen Tagesrhythmus.  
  • Zudem handelt es sich um sehr soziale Tiere, die in Gruppen von teils mehreren Dutzend Tieren zusammenleben - auch als Haustier sollte die Einzelhaltung vermieden werden. Ratten kommunizieren nicht nur viel miteinander, sondern putzen sich auch ausgiebig gegenseitig das Fell.
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