Bei Ratten scheiden sich die Geister: Die einen halten sich Ratten und lieben sie, die anderen ergreift Angst und Schrecken beim puren Gedanken an die Tiere. Aber gleichgültig zu welcher Gruppe man gehört, eines ist sicher: Sofern es sich nicht um Zuchtratten aus dem Zoogeschäft handelt, haben die Nager nichts in Haus und Garten zu suchen und sollten schnellstens vertrieben werden. Empfehlenswert ist eine giftfreie Rattenbekämpfung.
- 18.11.2010 Ewa Bartsch
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Lebendfallen
- Katzen
- Ultraschall
- Fugenmasse o. ä.
- verschließbare Mülltonnen und Komposter
Hat man erst einmal Anzeichen für Ratten im Haus oder auf dem Grundstück entdeckt, sollte man schnellstmöglich handeln. Das liegt nicht daran, dass Ratten blutrünstige Monster sind, wie es in manchem Horrorstreifen so gerne dargestellt wird, sondern dass sie komplette Lebensmittelvorräte vernichten und Krankheiten übertragen können.
So kommt es erst gar nicht zur Rattenbekämpfung
- Lassen Sie nirgends Lebensmittel offen herumliegen, das lockt Ratten an.
- Bieten Sie Ratten so wenig Versteckmöglichkeiten wie möglich: Während ein vollgepfropfter Schuppen ein Ratten-El-Dorado bedeuten, haben Sie an einem aufgeräumten Keller wenig Interesse.
- Dichten Sie alle Zugänge ab, denn eine Ratte passt durch den kleinsten Spalt in der Mauer.
- Decken Sie Mülleimer und Komposter ab, so dass Ratten nicht an den Inhalt kommen.
- Werfen Sie keine Essensreste auf den Kompost oder in die Toilette, sonst ist der Rattenbesuch fast sicher.
- Halten Sie sich Katzen, dann ist eine Rattenbekämpfung gar nicht nötig.
Die giftfreie Rattenbekämpfung
- Kaufen Sie Lebendfallen, bestücken Sie mit einer für Ratten unwiderstehlichen Leckerei und stellen Sie diese an den befallenen Stellen auf. Die Fallen sollten etwas im Verborgenen stehen und täglich kontrolliert werden. Haben Sie einen der Nager gefangen, setzen Sie ihn weit genug von Ihrem Grundstück aus.
- Benutzen Sie zur Rattenbekämpfung keine Fallen, die der Ratte das Genick brechen sollen. Meistens klappt das nicht und das Tier geht erst nach einem langen Todeskampf ein. Auch wenn man Ratten nicht mag, ist eine solche Tierquälerei ein absolutes Tabu!
- Wenn Sie keine Haustiere haben, können Sie den Nagern auch mit Ultraschallgeräten den Garaus machen. Das empfindliche Gehör erträgt die Geräusche nicht und die Ratte sucht das Weite.