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Sich das Popeln abgewöhnen - so kann es klappen

Rauchen, essen, niesen, popeln - wer sich auf öffentlichen Plätzen oder Bahnhöfen bewegt, dem erscheinen seine Mitmenschen manchmal zum Abgewöhnen. Wer hingebungsvoll in der Nase popelt, wird für seine Mitmenschen nicht unbedingt zum attraktiven Hingucker.

Die Nase hat es manchmal schwer.
Die Nase hat es manchmal schwer.

Manche Angewohnheiten sind Ihnen vielleicht gar nicht bewusst. Schließlich können Sie beispielsweise beim Popeln auch nicht sehen, wie dies von außen wirkt. Eine solche Beschäftigung mit dem eigenen Körper geschieht manchmal auch geradezu gedankenverloren.

Sich das Popeln bewusst machen

  • Um sich das Popeln zumindest in der Öffentlichkeit abzugewöhnen, sollten Sie zunächst versuchen, es sich in solchen Situationen bewusst zu machen.
  • Stellen Sie sich zu Hause einmal vor einen großen Spiegel und popeln Sie dort nach Herzenslust herum. Sie werden vielleicht erschreckt sein, wie unästhetisch Ihre Beschäftigung mit der eigenen Nase und deren Inhalt wirkt.
  • Wenn Sie nun Angst haben, dies könnte Ihnen in der Öffentlichkeit passieren, ohne dass es Ihnen bewusst ist, können Sie folgenden "Trick" versuchen: Verbinden Sie das Popeln mit einer weiteren Handlung, die Ihnen dieses Verhalten in entsprechenden Situationen bewusst machen kann. Immer, wenn Sie Ihre Hand zur Nase führen, kneifen Sie sich beispielsweise mit der anderen Hand in den Arm. Führen Sie diese Handlungskombination zu Hause bewusst mehrmals hintereinander durch, bis sie Ihnen quasi "in Fleisch und Blut" übergegangen ist.
  • Wenn Sie nun in der Öffentlichkeit unbewusst Ihre Hand zur Nase führen, um zu popeln, haben Sie den Automatismus möglicherweise so verinnerlicht, dass Sie sich auch sofort in den Arm kneifen. Dadurch wird Ihnen dann bewusst, was Sie eigentlich tun.

Sich etwas abgewöhnen    

  • Schritt für Schritt können Sie sich das Popeln so zunächst einmal in der Öffentlichkeit abgewöhnen.
  • Wenn Sie es zu Hause nicht lassen können, fragen Sie sich erst einmal, was daran eigentlich so schlimm ist, wenn niemand zusehen muss.
  • Wenn Sie es jedoch für eine so schlechte Angewohnheit halten, dass Sie sich das Popeln unbedingt abgewöhnen wollen, können Sie versuchen, ein "Hindernis" einzubauen.
  • Immer dann, wenn Sie anfangen wollen zu popeln, stehen Sie auf und gehen ein paar Schritte in der Wohnung herum. Wenn Sie sich wieder hinsetzen, ist der Impuls, sich mit der eigenen Nase zu beschäftigen, möglicherweise schon wieder vorbei.
  • Und vergessen Sie nicht, überall Taschentücher zu deponieren bzw. bei sich zu tragen, damit Sie für das Popeln keine Ausrede haben.

Sich ein bestimmtes Verhalten abzugewöhnen, ist oft nicht leicht. Der erste Schritt besteht meist darin, sich das Verhalten überhaupt bewusst zu machen.  

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