Was Sie benötigen:
  • Hobel
  • Säge
  • Band- od. Schwingschleifer
  • Nägel
  • Hammer
  • Lasuranstrich
  • Pinsel

So verarbeiten Sie gekonnt Schwartenbretter

Auf dem Holzhof fallen immer Schwartenbretter an, wenn Stämme gesägt werden. Als Schwarten bezeichnet der Fachmann die ersten Bretter, die am Sägegatter vom Stamm abgesägt werden, bevor die Verwendung der Bretter als Nutzholz möglich wird. Schwartenbretter zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Rinde aus und werden ungesäumt und sägerauh verkauft.

  • Um die Schwarten gut gegen Witterungseinflüsse zu schützen und um sie ordentlich verarbeiten zu können, sollten Sie auf ihrer Holzseite gehobelt oder geschliffen werden. So ist gesichert, dass sich die Schwarten nicht übermäßig mit Wasser vollsaugen und sie lassen sich durch die glatten Flächen gut imprägnieren und auch besser in Szene setzen.
  • Die einfachste Variante der Verarbeitung ist das wechselseitige Zusammennageln der Holzseiten. Damit haben Sie auf beiden Seiten der Konstruktion, überwiegend Rinde, als Oberfläche, bzw. wenig helles Holz. Die Randbretter werden einfach gerade geschnitten, damit sie winkelig verbaut werden können.
  • Bei dieser Methode erhalten Sie aber keine glatte Wand, sondern die Optik wird von den wechselseitig vernagelten Schwarten bestimmt. Bei Lauben, Schuppen oder Abtrennungen kann das sehr reizvoll aussehen. Wenn die Schwarten eng genug liegen, erreichen Sie sogar eine winddichte Wandfläche.
  • Eine andere Möglichkeit, Schwartenbretter kreativ zu verarbeiten, ist das Aufdoppeln auf eine bereits vorhandene Holz- oder Steinwand. Dabei haben Sie freie Hand, was die Anordnung und Komposition der Schwarten betrifft. Keilförmige Bretter werden dabei gern gegeneinander gestoßen, um die unterschiedliche Breite auszugleichen.
  • Verwenden Sie vorzugsweise Bretter, bei denen die Rinde noch großflächig vorhanden ist. Rinde, die nur an den Säumen haftet, wird im Laufe weniger Jahre vollständig abfallen.