Alle Kategorien
Suche

Schulfreistellung erbitten - so gelingt's

Sie möchten Ihr Kind von der Schule freistellen lassen? Dann finden Sie hier einige Ratschläge, mit denen die Schulfreistellung sicher gelingt.

Eine Schulfreistellung ist meist kein Problem.
Eine Schulfreistellung ist meist kein Problem.

Eine Freistellung von der Schule kann viele verschiedene Gründe haben. Ein Umzug beispielsweise ist eine legitime Ursache, aber natürlich auch familiäre Ereignisse wie Hochzeiten. Auch für Beerdigungen, die häufig an Wochentagen stattfinden, ist es üblich, Kinder von der Schule freistellen zu lassen. Damit Ihr Antrag auf Schulfreistellung bewilligt wird, sollten Sie allerdings einiges beachten.

So erbitten Sie erfolgreich eine Schulfreistellung

  • Für die Freistellung von der Schule gibt es keine klaren Regeln oder Gesetze. Jedes Bundesland und sogar jede Schule verfährt hier anders. Wenn Sie planen, Ihr Kind für einen oder mehrere Tage vom Unterricht freistellen zu lassen, sollten Sie sich im Vorhinein über die Gegebenheiten an der Schule Ihres Kindes informieren. Dies können Sie im Normalfall beim Sekretariat tun.
  • An manchen Schulen gibt es spezielle Formulare für die Freistellung. Ist dies der Fall, lassen Sie sich ein solches Formular von Ihrem Kind mitbringen. Wenn nicht, reicht ein kurzes formloses Anschreiben, ähnlich wie eine Entschuldigung. Beides geben Sie Ihrem Kind mit, damit es das Dokument dem Direktor vorzeigen kann. Dieser muss es dann unterschreiben.
  • Damit alles gut geht, sollten Sie die Freistellung frühzeitig beantragen. Bei Ereignissen, von denen Sie lange vorher wissen, wie beispielsweise einer Hochzeit, ist das kein Problem. Bei Beerdigungen oder Krankheitsfällen in der Familie ist das natürlich nicht möglich. Da Sie den Grund für die Freistellung aber sowieso offen darlegen sollten, wird man an der Schule Verständnis für Ihr Anliegen haben.
  • Generell gilt: Direkt vor oder nach den Ferien genehmigt keine Schule eine Freistellung, weil hier immer schnell der Verdacht des Blaumachens aufkommt. Sollte ein wichtiges Ereignis also auf ein solch unglückliches Datum fallen, ist es am besten, Sie sprechen persönlich mit dem Direktor und weisen nach, dass die Schulfreistellung am besagten Tag einen guten Grund hat.
  • Achten Sie außerdem darauf, dass Sie Ihr Kind nicht an mehr als drei oder vier Tagen pro Halbjahr von der Schule freistellen lassen sollten. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Teilen: