Was Sie benötigen:
  • Bibel oder Kinderbibel
  • Vorbereitung
  • Geduld

Erste Schritte vor dem Erzählen der Schöpfungsgeschichte

  • Bevor Sie daran gehen, Ihrem Sprössling von der Schöpfungsgeschichte zu erzählen, sollten Sie sich selbst erst einmal darauf vorbereiten. Sehen Sie zum Beispiel noch mal in der Bibel nach, wie die chronologische Reihenfolge der Schöpfung war.
  • Ihrem Kind die Schöpfungsgeschichte aber einfach aus der Bibel vorzulesen, würde es überfordern, da die Bibel in Ihrem Erzählstil so manchem Erwachsenen schwer verständlich erscheint. Wichtig ist es daher, das Thema kindergerecht aufzubereiten. Sie können auch eine Kinderbibel, zum Beispiel von Ravensburger, im Buchfachhandel kaufen.
  • Überlegen Sie, welche Fragen Ihrem Kind vielleicht aufkommen könnten und was Sie darauf antworten möchten, auch wenn Kinder meist überraschende Zwischenfragen stellen, sind Sie so doch vorbereitet und sicherer.

Die Geschichte der Erschaffung geduldig erzählen

  • Sie sollten einen ruhigen Moment aussuchen und die Erzählung lebendig halten, sodass das Kind nicht nur zuhört, sondern auch Fragen stellt. So stellen Sie sicher, dass das Interesse erhalten bleibt und Ihr Kind aus dem gehörten auch lernt. Es ist auch gar nicht nötig, die gesamte Schöpfungsgeschichte an einem Abend zu erzählen. Teilen Sie die Erzählung in Abschnitte, damit Ihr Kind das Gehörte verarbeiten kann.
  • Kinder haben zwar eine schier unendliche Fantasie, wollen aber oft in unerwarteten Situationen klare Fakten. So kann es sein, das Ihr Kind wissen möchte, wie Gott die Erde gemacht hat und wieso er das kann und woher Gott wiederum kommt. Antworten Sie ruhig und souverän und fühlen Sie sich nicht gestört durch wiederholte Nachfragen. Sehen Sie es als Erfolg, denn gelangweilte Kinder hören erst gar nicht weiter zu.

Erklärungsansätze bei der Schöpfungsgeschichte

  • Beginnen Sie mit der Erschaffung von Himmel und Erde. Die Bibel schreibt an dieser Stelle „die Himmel“, nehmen Sie einfach den Himmel, den wir sehen und das Weltall. Gott selbst hat keinen Anfang und kein Ende. Da dies nur auf ihn zutrifft, ist es ein wenig schwierig, das zu erklären - er ist eben etwas ganz besonderes. Sehr mächtig ist er auch, denn er kann mithilfe seiner Gedanken und seiner Macht (Heiliger Geist) Dinge und Wesen erschaffen.
  • Jeder Abschnitt der Schöpfungsgeschichte wird als Tag bezeichnet. Das können Sie wörtlich nehmen, müssen Sie aber nicht. Die Engel, die er erschuf, sind unsichtbar und Gott benutzt Sie als Boten und zum Schutz der Menschen.
  • Einen Teil der Erde machte Gott besonders schön: Den Garten Eden, dort war alles vollkommen und schön. Gott schuf Tiere und einen Menschen, den nannte er Adam. Im Gegensatz zu uns heute war Adam vollkommen, er wurde nicht krank und auch nicht alt. Er bekam die Aufgabe, allen Tieren einen Namen zu geben und den Garten Eden über die ganze Welt auszuweiten. Ihm fiel mit der Zeit auf, dass er im Gegensatz zu den Tieren alleine war und wollte eine Partnerin. Gott machte Sie ihm und nannte Sie Eva.
  • Die Bibel sagt nicht, ob die Dinosaurier dazugehörten. Vielleicht lebten Sie nicht im Paradies Eden, sondern außerhalb. Die Welt außerhalb des Gartens wird in der Bibel als Wildnis bezeichnet - ideale Lebensbedingungen für Dinos, die dann bei der Sintflut untergingen, spekulativ, aber logisch. So manche Tierart wird nicht erwähnt und Gott hat sie doch erschaffen - warum also nicht?
  • Letzten Endes liegt es aber an Ihnen und Ihrem Kind, wie Sie die Geschichte veranschaulichen. Schön ist es auch, wenn Sie mit Ihrem Kind unterwegs sind und ihm zeigen, wie bunt, ausgefallen und wunderbar Gott alles gemacht hat. Außer, die Häuser - das war er nicht.