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Schockwellentherapie - Erklärung der Funktion

Die Schockwellentherapie, auch Stoßwellentherapie genannt, ist schon seit mehr als dreißig Jahren im Einsatz. Mittlerweile wird sie verstärkt im orthopädischen Bereich angewandt.

Schockwellentherapie kann Schmerzen lindern.
Schockwellentherapie kann Schmerzen lindern.

Schockwellentherapie - wie sie funktioniert

  • Die Schockwellentherapie, gleichzusetzen mit der Stoßwellentherapie, wird schon seit mehr als 30 Jahren angewandt. Hochenergetische Druckwellen werden auf ein bestimmtes Gebiet gerichtet. Diese Verdichtung der Stoßwellen bewirkt, dass sich Festkörper, wie zum Beispiel Kalk, auflösen. Diese werden in feinste Partikel zerrieben, die anschließend das Blut aufnehmen und der Körper ganz natürlich abbauen kann.
  • Umliegendes Gewebe, wie Blutgefäße, Nerven und Sehnen, werden dabei nicht geschädigt.

Wann die Stoßwellentherapie zum Einsatz kommt

  • Zuerst wurde die Schockwellentherapie ausschließlich zur Nierensteinzertrümmerung verwendet. Jahre später wurde sie auch für die Orthopädie als Behandlungsverfahren entdeckt.
  • In der Orthopädie werden damit Erkrankungen wie schlecht heilende Knochenbrüche, Kalkschulter, Fersensporn, Sehnenansatzverkalkung, Tennisellenbogen, schlecht heilende Wunden und der diabetische Fuß behandelt.
  • Dabei wird unter Ultraschall zuerst das zu behandelnde Gebiet genau fokussiert. Dies wird dann meist mit einem Stift gekennzeichnet, damit anschließend die Stoßwellen genau das richtige Areal treffen. Der Behandlungskopf wird auf die Haut gesetzt und es entsteht ein lautes Geräusch. Dabei wird ein hämmerndes Gefühl empfunden. Die Behandlung kann mitunter etwas schmerzhaft sein. Jedoch beträgt die Dauer nur zwischen zwei und fünf Minuten.
  • Vor der nächsten Behandlung wird wiederum genau das Behandlungsgebiet mit dem Ultraschallgerät fokussiert.
  • Nach der Schockwellenbehandlung kann es zu einer Schmerzverschlimmerung kommen. Auch das Auflösen des Kalkherdes, was ja das Ziel der Behandlung ist, kann ziemlich schmerzhaft sein. Der Kalk kann vom Körper aufgenommen und dann abgebaut werden.
  • Leider werden die Kosten für diese Behandlung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, zumindest was die orthopädische Behandlung betrifft. Sie sollten sich also vorher unbedingt bei Ihrer Krankenkasse erkundigen.
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