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Übungen beim Beckenschiefstand - zwei Übungen umgesetzt

Viele Menschen leiden unter einem Beckenschiefstand, der aber nicht unbedingt schmerzhaft sein muss. Durch gezielte Übungen können Sie das Becken wieder etwas in die richtige Position bringen.

Ein Beckenschiefstand kann durch gezielte Bewegung etwas ausgeglichen werden.
Ein Beckenschiefstand kann durch gezielte Bewegung etwas ausgeglichen werden.

Was Sie benötigen:

  • Orthopäde
  • Fitnesstrainer

Das wird unter einem Beckenschiefstand verstanden

Um einen Beckenschiefstand festzustellen, muss der Orthopäde eine aufwendige Diagnostik einleiten.

  • Der Blick des Arztes erkennt meist, ob die Beine eine unterschiedliche Länge haben. Er muss aber noch überprüfen, wie viele Millimeter dies sind und ob die Muskulatur dadurch schon beeinträchtigt wurde. Manchmal entwickelt sich durch einen Beckenschiefstand eine Skoliose (Verkrümmung der Wirbelsäule). Übungen können die Wirbelsäule wieder etwas aufrichten und begradigen.
  • Wenn beide Beine unterschiedlich lang sind, entwickelt sich meist ein Beckenschiefstand. Es kann zu Muskelverspannungen und Rückenschmerzen kommen. Einlagen in den Schuhen und ein gezieltes Muskeltraining können die Beschwerden lindern.
  • Die unterschiedliche Länge der Beine muss nicht immer Sorgen bereiten. In der Regel gleicht der Körper das wieder aus. Experten greifen meist erst ein, wenn die Differenz bei circa sechs Millimetern liegt.
  • Ein schiefes Becken wird in der Regel durch muskuläre Verspannungen der Gefäß- und Rückenmuskulatur ausgelöst. Verrenkungen oder Verletzungen können auch dazu führen. Aber auch beispielsweise Prothesen.

Gezielte Übungen können die Muskulatur wieder auf Vordermann bringen.

Eine Übung, die Ihre Beschwerden beim Beckenschiefstand etwas lindern kann

  1. Stellen Sie die Füße hüftbreit auf. Die Fersen sollten fest auf dem Boden stehen und die Zehen sind etwas gespreizt und leicht im Boden gekrallt. Spannen Sie die Beinmuskulatur an.
  2. Beugen Sie sich nun aus der Hüfte heraus vor. Achten Sie dabei auf Schmerzen, die Sie nicht haben sollten. Die Arme sind gespannt und an der Seite des Körpers. Ziel ist eine Vorbeugung um neunzig Grad.
  3. Ziehen Sie die Schulterblätter zusammen und strecken Sie den Nacken, machen Sie kein Hohlkreuz. Schauen Sie dabei nicht nach oben. Atmen Sie ruhig und gleichmäßig. Haben Sie einen Beckenschiefstand, kann er durch diese Übung etwas ausgeglichen werden.
  4. Bleiben Sie einen Moment in dieser Position und verkrampfen Sie nicht. Wiederholen Sie sie fünfmal und führen Sie sie täglich aus.

Die rückwärtige Muskulatur wird beim Beckenschiefstand durch diese Übung gekräftigt und gedehnt.

Eine von vielen Übungen, um die Muskulatur beim Beckenschiefstand zu stärken

  1. Stellen Sie sich hin und ziehen Sie den Körper mit den Zehen nach vorne. Hüfte und Becken sind dabei nicht in Bewegung. Bei dieser Übung sollten Sie darauf achten, keine Schaukel- oder Hüpfbewegungen zu machen. Diese vermitteln Ihrem Körper nur das Vorwärtsgehen. Das Ziel der Übung ist es, ein Zusammenspiel der Muskulatur zu entwickeln. Ist sie gestärkt, können Sie nur alleine mit der Kraft Ihrer Zehen den Körper ziehen.
  2. Atmen Sie dabei ruhig und gleichmäßig und gehen Sie in etwa 15 Sekunden. Wiederholen Sie die Übung beim Beckenschiefstand fünfmal und führen Sie sie am besten täglich aus.

Ob Sie einen Beckenschiefstand haben, wird Ihnen der Orthopäde sagen können. Fragen Sie, bevor Sie mit den Übungen beginnen, Ihren Arzt.

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