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Kur für Orthopädie - so erhalten Sie eine Reha für Ihren Körper

Gerade für Orthopädie-Patienten kann eine Kur sehr hilfreich sein. Hier lernen Sie, mit Ihrem Körper und den Beschwerden umzugehen und wie Sie sich selbst helfen können. Diese Tipps können Sie in Ihren Alltag einbauen, um Probleme zu vermeiden oder zu verringern.

Bei orthopädischen Problemen erhalten Sie viel Physiotherapie in einer Kur.
Bei orthopädischen Problemen erhalten Sie viel Physiotherapie in einer Kur.

Generelles über die Orthopädie

  • Viele Patienten werden von Problemen im Knochen-, Sehnen-, Gelenk- oder Muskelbereich geplagt. Hier ist der Fachbereich der Orthopädie die richtige Anlaufstelle.
  • Die Orthopädie befasst sich mit Problemen dieser Bereiche und dessen Behandlung.
  • Diese Behandlungen sind sehr unterschiedlich und vom Krankheitsbild abhängig. Hier werden häufig Physiotherapie, Schmerztherapien und medikamentöse Behandlungen angewandt. Doch auch orthopädische Hilfsmittel können bei einer Behandlung mitwirken.
  • Manchmal muss in der Orthopädie auch ein chirurgischer Eingriff vonstattengehen, dies wird aber meist erst nach den anderen Therapieformen in Erwägung gezogen.
  • Gerade die Physiotherapie ist eine sehr erfolgreiche Behandlung bei orthopädischen Problemen. Oft entstehen diese durch Funktions- und Formfehler, welche zum Beispiel durch Fehlhaltungen entstehen.
  • Manche orthopädischen Krankheiten können schon im Kindesalter behoben werden, hierzu gibt es die spezielle Kinderorthopädie.

Was bei einer Kur geschieht

  • Gerade bei lang anhaltenden Beschwerden kann eine Kur sehr hilfreich sein. Eine Kur wird auch häufig Reha genannt. Hierzu werden Sie für einen bestimmten Zeitraum in eine Kurklinik fahren und dort ein intensives und individuelles Programm erhalten.
  • Nach schweren Unfällen werden auch häufig orthopädische Kuren verschrieben, diese dienen aber eher zur Rehabilitation. Hier lernen Sie, nach einem Trauma wieder mit Ihrem Körper umzugehen oder erlernen sogar tägliche Tätigkeiten, wie das Laufen zum Beispiel.
  • Die ersten Tage einer Reha dienen hauptsächlich dazu, Sie und Ihre Beschwerden kennenzulernen. Daraufhin wird für Sie ein individuelles Therapieprogramm zusammengestellt.
  • Die meisten Kuren werden erst einmal für drei Wochen genehmigt, manchmal kann eine Verlängerung beantragt werden.
  • Diese Zeit verbringen Sie in der Rehaklinik, hier bewohnen Sie ein Zimmer; ähnlich wie in einem Hotel. Sie erhalten dort Verpflegung und viele verschiedene Therapien für Ihren Körper.
  • Auch eine medikamentöse Therapie kann von den Rehaärzten eingeleitet werden.
  • Besonders für Orthopädie-Patienten gestaltet sich der Tagesablauf sehr sportlich. Sie werden viel Physiotherapie erhalten und erlernen dort viele Übungen, die Sie zu Hause anwenden können.
  • Auch werden Sie Entspannungstherapie in verschiedensten Formen erleben, diese werden individuell auf Sie zugeschnitten.

Wie Sie eine Kur beantragen

  • Wenn Sie die Kosten selbst tragen möchten, können Sie jederzeit einfach in eine Kur fahren. Hierzu können Sie sich mit der von Ihnen gewählten Klinik in Verbindung setzen.
  • Da eine solche Reha sehr kostspielig ist, versuchen die meisten Patienten, diese von ihrer Krankenkasse bewilligt zu bekommen.
  • Hierzu benötigen Sie zwingend ein Attest von Ihrem behandelnden Arzt. Dieser attestiert Ihnen die Dringlichkeit einer solchen Reha. Bei orthopädischen Problemen ist dies meist Ihr Orthopäde.
  • Auch wenn die Kur von der Krankenkasse genehmigt wurde, werden Sie Zuzahlungen leisten müssen. Diese fallen immer unterschiedlich aus. Kontaktieren Sie hierzu Ihre Krankenkasse.
  • Wenn Sie das Attest vom Arzt erhalten haben, sollten Sie sich zur Beantragung an Ihre Krankenkasse wenden. Diese wird mit Ihnen alle Unterlagen für eine Beantragung fertigstellen und diese dann an die zuständige Stelle weiterleiten.
  • Nach mehreren Wochen erhalten Sie dann einen Bescheid über die Bewilligung. Bei angenommenen Verträgen entnehmen Sie diesem Schreiben alle weiteren Informationen.
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