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Schiebetür nachträglich einbauen? - Entscheidungshilfe

Eine Schiebetür hat klare Vorteile, egal ob schon vorhanden oder bei nachträglichem Einbauen. Der geringe Platzbedarf macht auch Flächen nutzbar, die bei einer normalen Tür dafür benötigt würden, das Öffnen zu ermöglichen, und sie verschwindet – zumindest beim Wandeinbau – ganz, wenn sie geöffnet wird, wodurch der Wohnraum größer erscheinen kann. Doch empfiehlt es sich, eine solche im Nachhinein zu installieren?

Oft kann eine normale Tür nachträglich durch eine Schiebetür ersetzt werden.
Oft kann eine normale Tür nachträglich durch eine Schiebetür ersetzt werden.

Ob man eine Schiebetür nachträglich einbauen sollte, ist gut abzuwägen

Es kommt vor, dass eine Tür beim Öffnen so oft im Weg ist, dass man diese einfach aushängt, oder eine sehr offen gestaltete Wohnung einem dann doch etwas zu offen erscheint. In diesen und ähnlichen Fällen ist es sinnvoll, darüber nachzudenken, ob man eine Schiebetür nachträglich einbauen sollte. Dabei empfiehlt es sich, Kosten und Aufwand mit dem effektiven Nutzen abzuwägen, um zu der bestmöglichen Entscheidung zu kommen.

  • Prüfen Sie zuerst, ob eine Schiebetür auch wirklich die beste Lösung wäre. Störende Türen können beispielsweise meist ohne Probleme ausgehängt und im Keller oder auf dem Dachboden verstaut werden. Eine weitere Alternative besteht darin, einen Vorhang anzubringen. Dafür benötigen Sie nur eine Stange über der Tür und einen Vorhang. Eine halbtransparente Lösung bekommen Sie in vielen Einrichtungs- und Baumärkten: entweder, Sie entscheiden sich für leichten Gaze-Stoff oder einen „Fliegenvorhang“, bei dem unterschiedlich viele Schnüre gerade herunterhängen. Erst wenn das alles für Sie nicht infrage kommt, sollten Sie sich ernsthaft mit dem nachträglichen Einbauen einer Schiebetür befassen.
  • Halten Sie sich vor Augen, dass es, vereinfacht gesagt, drei Varianten gibt, wie Sie eine Schiebetür einbauen können. Zum einen gibt es die Möglichkeit, die aus einer Holzplatte bestehende Tür über Schienen vor oder hinter dem Durchgang an der Wand entlang zur Seite zu schieben, es gibt die „Einbauvariante“, bei der die Tür in der Wand „verschwindet“, und die günstigste Version, indem Sie eine Falttür einbauen, die aus zusammenschiebbaren Lamellen besteht.
  • Die Fragen, die Sie nun klären sollten, sind, was Sie beabsichtigen, was technisch machbar ist und was es kostet. Für die erste Variante ist genug Platz neben dem Durchgang erforderlich und das Resultat sieht nicht besonders gut aus. Die zweite Möglichkeit ist die teuerste und Ihnen sollte die Immobilie gehören. Die meisten Falltüren sind auch nicht besonders schön, wirken etwas billig und verkleinern den Durchgang. Überlegen Sie sich, was Sie sich von den genannten Möglichkeiten vorstellen können, und fragen Sie einen Handwerker wegen der Machbarkeit und der Kosten. So erhalten Sie die bestmöglichen Entscheidungsgrundlagen.

Im Vorfeld Informationen einzuholen, erspart Zeit

  • Es ist sinnvoll, wenn Sie sich nützliche Informationen besorgen, die Ihnen schon im Vorfeld die Entscheidung erleichtern. Googeln Sie im Internet nach Bildern von so vielen Schiebetüren wie möglich und erkundigen Sie sich in Ihrem persönlichen Umfeld, wer daheim Schiebetüren hat oder sogar nachträglich hat einbauen lassen. Dann können Sie eventuell vorhandene Installationen begutachten und für sich schon entscheiden, was infrage kommt und was nicht. Bei der Gelegenheit können Sie sich auch gleich nach den entstandenen Kosten erkundigen.
  • Sollten Sie für die Installation einen Handwerker engagieren wollen, holen Sie immer mehrere Angebote ein. So können Sie sich für das günstigste entscheiden.
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