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Sandfloh-Bisse - das können Sie tun

Sandfloh-Bisse sind auch mitgenommene Andenken aus dem Urlaub. Die kleinen Biester sind nicht unbedingt harmlos, und der Juckreiz kann extrem nerven. Sie können schon vor dem Urlaub etwas tun.

Wer suchet, der findet.
Wer suchet, der findet. © Eliza / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Hautarzt
  • Reisemedizinische Beratung

Der Sandfloh legt gerne Eier

  • Sie möchten in feuchten Gegenden Afrikas oder beispielsweise Süd- oder Mittelamerika Urlaub machen? Dann sollten Sie sich vor den Sandfloh-Bissen wappnen. Auch in Asien können Sie ihnen begegnen.
  • Der Sandfloh wird von Experten auch Tunga penetrans gerufen und er ist sehr anhänglich bei den Warmblütlern, die bei ihm vorbeikommen. Er kann bis zu vierzig Zentimeter hochspringen.
  • Der Floh bohrt sich hauptsächlich in die Füße ein. Vorher beißt er ab und an mal in den Fuß, wobei mehrere gleichartige Einstiche gezählt werden. Es dauert etwas, bis er sich festbeißt.
  • Er legt dort Eier ab und bleibt so lange, bis die Eier reif genug sind und schlüpfen. Das passiert nach etwas zwanzig Tagen.
  • Das ist der Grund, warum warzenähnliche Knötchen entstehen, die auch furchtbar jucken können. In der Mitte kann man gut erkennen, dass das Hinterteil des Flohs dunkel ist. Dort ist die Atemöffnung - dies geschieht nach etwa vier Tagen.

Die Bisse sind nicht unbedingt harmlos

  • Falls Sie dagegen nichts unternehmen, wird der Sandfloh platzen. So können die Eier entlassen werden und flüchten ins Freie. Ein warmer feuchter Boden hilft ihnen, sich gut zu entwickeln.
  • Wenn Sie vorher noch nichts gemerkt haben, merken Sie spätestens jetzt etwas: Eine eventuelle sogenannte Pyodermie kann entstehen. Das ist eine chronische Infektion der oberen Haut und eventuell auch der Hautanhangsgebilde wie beispielsweise der Nagelorgane oder der Schweißdrüsen. Schuppen- sowie Krustenbildung oder Eiterausschläge sind nicht unüblich.
  • Sobald Sie etwas merken, spätestens wenn's juckt, sollten Sie schnellstmöglich den Arzt aufsuchen. Auch in den Sandflohgebieten wird es in der Regel Ärzte geben.

Das können Sie selbst tun

  • Wenn Sie keinen Arzt in der Nähe wissen oder der nächste ist sehr weit entfernt, versuchen Sie, unter möglichst antiseptischen und hygienischen Bedingungen die Haut wegzuschieben. Damit ist die Haut rund um den Floh gemeint. Sie erkennen den Floh an der Knötchenbildung. An der Bissstelle befindet sich eine kleine Öffnung, wo Sie den Floh herausschieben können.
  • Vor der Reise sollten Sie sich am besten von Ihrem Hausarzt eine reisemedizinische Beratung gönnen. Wenn er sie nicht durchführt, gibt es auch reisemedizinische Zentren, die dies kostenlos tun.
  • Denken Sie an die Tetanus-Impfung.
  • Tragen Sie immer feste Schuhe. Barfußlaufen ist gerade in Gebieten, wo sich noch andere Tiere aufhalten, nicht angebracht - auch nicht an tropischen Stränden.
  • Erkennen Sie den Sand unterhalb der Flutmarke, können Sie sicher barfuß laufen. Ziehen Sie am besten erst dort die Schuhe aus. Dann können Sie vor den Sandfloh-Bissen sicher sein.
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