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Rollputz auf Fliesen auftragen - was Sie dabei beachten sollten

Wände verputzen liegt im Trend. Ein Putz kann individuell gestaltet werden, das Auftragen ist einfach und macht weniger Arbeit als Fliesen legen oder Tapezieren. Besonders im Bad können Sie Ihre alten Fliesen leicht mit einem Rollputz überdecken. Das ist wesentlich angenehmer, als sie herauszureißen und zu erneuern.

Alte Fliesen einfach verdecken
Alte Fliesen einfach verdecken

Was Sie benötigen:

  • Grundierung
  • Rollputz
  • Putz-Abtönfarbe
  • Spachtelmasse
  • Tapezierspachtel
  • Pinsel
  • Farbroller
  • Deckenbürste
  • Abdeckfolie
  • Malerkrepp
  • Abstreifgitter
  • Rührquirl
  • Bohrmaschine

Vorbehandlung der Fliesen

  1. Ein glatter Untergrund ist die wichtigste Voraussetzung für das Auftragen eines Rollputzes.
  2. Reinigen Sie daher als Erstes die Fliesen gründlich mit Spüli und füllen Sie anschließend vorhandene Furchen und Löcher mit Spachtelmasse aus.
  3. Streichen Sie die Spachtelmasse glatt, sodass eine glatte Grundfläche entsteht.
  4. Kleben Sie nun alles, was sauber und frei von Rollputz bleiben soll, mit Malerkrepp ab. Denken Sie neben Fenstern auch an Steckdosen und Lichtschalter. Diese sollten Sie vorher am besten abschrauben.
  5. Nun tragen Sie die Putzgrundierfarbe auf. Diese ist notwendig, damit der Putz später gut haften bleibt und nicht irgendwann wieder herunterfällt.
  6. Die Grundierung haftet auch auf metallischen Flächen und auf Plastik. Sie können also alles, was Sie geplant haben zu verputzen, damit bestreichen.
  7. Tragen Sie die Grundierung mit einem Farbroller oder Quast auf. Für kleine oder schwierige Flächen nehmen Sie den Pinsel.
  8. Die Grundierung sollte nun mindestens vier Stunden trocknen dürfen.

Auftragen vom Rollputz

  1. Der Rollputz muss vor dem Auftragen auf die Fliesen gut durchgerührt werden. Verwenden Sie hierfür den Bohrer und den Rührquirl auf niedriger Stufe. Wenn Sie den Putz mit Abdeckfarbe tönen wollen, rühren Sie diese gleich mit ein. Rühren Sie so lange, bis alles gut vermischt ist.
  2. Benutzen Sie zum Auftragen wieder den Farbroller. Befeuchten Sie ihn mit etwas Wasser vor dem ersten Eintauchen. Nun streichen Sie den Putz mit dem Roller auf die Wand. Dabei entsteht bereits eine sichtbare Struktur, die Sie nach Belieben beibehalten können.
  3. Wenn Sie dem Putz eine eigene Strukturierung geben möchten, sollten Sie damit direkt nach dem Auftragen beginnen. Warten Sie auf keinen Fall länger als 15 Minuten, sonst wird der Putz zu fest.
  4. Für die Strukturierung können Sie verschiedene Pinsel oder auch Schwämme benutzen, ganz wie es Ihnen beliebt.
  5. Ziehen Sie, sobald Sie fertig sind, den Malerkrepp wieder ab, damit er nicht am Putz festklebt.
  6. Sie können den Putz anschließend auch wieder überstreichen, wenn Ihnen die gewählte Farbe nicht gefallen sollte.
  7.  Bei Flächen, die feucht werden können, wie bei der Dusche oder Badewanne, gibt es einen speziellen Überstrich, wie zum Beispiel Elefantenhaut. Dieser verhindert das Feuchtwerden des Putzes.
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