Was Sie benötigen:
  • Spachtelmasse
  • Tiefengrund
  • Grundierfarbe
  • Farbrolle mit kurzem Flor
  • Strukturierwerkzeug
  • Abdeckfolien
  • Schutzkleidung

Besonderheiten von Rollputz

  • Rollputz heißt zwar Putz, ist aber kein echter Putz, sondern eher eine dicke Farbe, die eine putzähnliche Struktur aufweist. Wenn Sie die Decke also tatsächlich verputzen wollen, dann ist dies mit Rollputz nicht möglich.
  • Obwohl Sie mit dem Material kleine Unebenheiten ausgleichen können und einen gut deckenden Anstrich bekommen werden, sollten Sie die Decke genau auf Unebenheiten untersuchen und wenn nötig diese ausspachteln.
  • Bedenken Sie, dass Rollputz im Vergleich zu Farbe schwer ist. Die Gefahr, dass dieser runterfällt, ist an einer Decke größer als an einer Wand. Aus diesem Grund müssen Sie den Untergrund sehr gut vorbereiten. Tragen Sie ihn auch niemals auf eine tapezierte Decke auf, das Risiko, dass er mit der Tapete herabstürzen könnte, ist zu groß.

Decke mit der Rolle verputzen

  1. Räumen Sie das Zimmer am günstigsten leer, decken Sie den Boden bzw. verbliebene Möbel gut ab. Bei Rollputz wird deutlich mehr abtropfen als bei einer herkömmlichen Farbe. Ziehen Sie einen Maleroverall mit Kapuze an und eine Schutzbrille, denn Sie werden auch einiges ins Gesicht bekommen. Auch Brillenträger sollten auf die Schutzbrille nicht verzichten, dann bleibt das gute Stück sauber.
  2. Untersuchen Sie die Decke auf Unebenheiten und spachteln Sie diese wenn nötig aus. Achten Sie dabei darauf, ob der Untergrund tragfähig ist. Loser Putz oder alte Farbe, die abblättert, ist keine Basis für Rollputz an einer Zimmerdecke. Wenn die Decke stark saugt oder sandet, streichen Sie diese zunächst mit Tiefengrund. Bevor Sie den Rollputz auftragen, müssen Sie unbedingt zweimal mit Putz-Grundierfarbe streichen.
  3. Das Auftragen von Rollputz ist nicht nur an Decken meist etwas schwieriger als normales Streichen. Sie brauchen einen sehr kurzflorige Rolle, die Sie etwas anfeuchten sollten, um den Putz aufzustreichen. An Decken ist es meist einfach, wenn Sie eine Portion auf eine große Kelle geben und damit den Putz dünn aufstreichen. Wenn der Putz mal an der Decke ist, fahren Sie mit der Rolle darüber, um ihn gleichmäßiger zu verteilen.
  4. Streichen Sie den Putz in Ecken zuerst mit einem Pinsel auf, bevor Sie die Decke selber mit Rollputz versehen.Wichtig ist, dass Sie die Decke rollen, bevor der Putz in den Ecken hart wird.
  5. Eine Struktur bekommen Sie in den Rollputz nur, wenn Sie sofort nach dem Auftragen mit einem Pinsel oder einer Strukturrolle nacharbeiten. Das bekommen Sie in der Regel nur hin, wenn eine zweite Person strukturiert, während Sie streichen.