Rigipsplatten als Baumaterial

  • Rigipspaltten sind in bestimmte Maße und Kategorien unterteilt. In der Regel werden sie mit 200 cm Länge und 120 cm Breite hergestellt. Abweichend davon gibt es in derselben Länge noch die Hälfte der Breite, also 60 cm, und die Stärke der Platte variiert von 0,9 bis 1,5 cm.
  • Außerdem sind Rigipsplatten in verschiedene Verwendungsklassen (auch DIN-Normen) unterteilt. Diese drei verschiedenen Verwendungsarten erkennen Sie auch an der Farbe von aufgedruckten Symbolen und der Schrift.
  • Blau steht hier für normale Wohnräume ohne besondere Merkmale. Grün ist die Farbe für Feuchträume. Also überall dort, wo Feuchtigkeit direkt in Kontakt tritt, werden diese Platten verbaut. Und Rot ist der Feuerschutz. Je nach Architektur des Bauvorhabens gibt es Vorschriften, wo Feuerschutzplatten verbaut werden müssen.

Die Maße der Platten richtig berechnen

  1. Die Maße der Rigipslatten werden in Flächenmaße umgerechnet. Dabei ergibt eine Platte von 2 Meter Länge mal 1,20 Meter Breite eine Fläche von 2,4 Quadratmetern.
  2. Beginnen Sie nun, Wand für Wand die Maße abzunehmen. Erst die Höhe ausmessen, dann die Breite. Das wiederholen Sie bei jeder Fläche, die mit Rigips beplankt werden soll.
  3. Denken Sie daran, dass neu aufgestellte Leichtbauwände von beiden Seiten mit Rigips verkleidet werden müssen. Die Breitenmaße und die Höhenmaße schreiben Sie sich dabei jeweils separat untereinander auf ein Blatt Papier. 
  4. Rechnen Sie nun die Maße jeweils zusammen, zum Beispiel: Breite gesamt 12 Meter mal Höhe gesamt 6 Meter, ergibt eine Fläche von 72 Quadratmeter. Da eine Platte 2,4 Quadratmeter hat, müssen Sie die errechnete Gesamtfläche nun noch durch das Flächenmaß der Rigipsplatte teilen, um die Anzahl der benötigten Rigipsplatten zu errechnen. In diesem Beispiel wäre das: 72 geteilt durch 2,4 ergibt  genau 30 zu verbauende Platten.

Da bei schiefen Wänden und Decken auch etwas Verschnitt entsteht, sollten Sie immer zwei drei Platten mehr kaufen, als benötigt. Werden diese später nicht verbaut, nehmen die meisten Baustoffmärkte unversehrte Ware wieder zurück. Erkundigen Sie sich diesbezüglich vor der Wahl Ihres bevorzugten Marktes.