Was Sie benötigen:
  • Spachtelmasse
  • Kelle
  • Wasser

Rigips-Platten verfugen - so geht's

  1. Rühren Sie nur so viel Spachtelmasse an, wie Sie in kurzer Zeit verarbeiten können.
  2. Lassen Sie die Spachtelmasse 3 Minuten ziehen. Sollte diese zu fest sein, rühren Sie noch etwas Wasser unter.
  3. Säubern Sie die Fugen mit einem Pinsel. Es dürfen keine Bauablagerungen mehr vorhanden sein.
  4. Tragen Sie die Fugenmasse mit einer Glättekelle auf. Die Masse muss geschmeidig sein.
  5. Danach wird die Spachtelmasse mit langen Zügen auf den Rigips-Platten glatt aufgetragen.
  6. Beim Spachteln sollten Sie immer zuerst die Querfalten verfugen.
  7. Lassen Sie die Masse trocknen, dann kann es mit dem Nachspachteln losgehen.
  8. Hier können Sie die Spachtelmasse etwas dünner anrühren, als beim Vorspachteln.
  9. Gehen Sie in der Arbeitsweise genauso vor. Tragen Sie die Masse wieder in langen Zügen auf.
  10. Mit Schleifpapier können Sie die überstehende, trockene Fugenmasse leicht entfernen.

Verspachtelung bei Eckelementen

  • Hier müssen Sie beim Verlegen der Rigips-Platten einen Abstand von ca. 5 mm freilassen.
  • Dieser Abstand wird jetzt von Ihnen verfugt, wie oben beschrieben. Bei vorspringenden Wandecken sollten Sie ein Kantenschutzprofil miteinarbeiten.

Grünsätzliche Regeln beim Verfugen

  • Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass hohe Luftfeuchtigkeit das Trocknen verzögert. Zu starke Sonneneinwirkung bzw. Wärme, kann zu Rissen bei der Verspachtelung der Rigips-Platten führen.
  • Bei Frost sollten Sie keine Verspachtelungen vornehmen.
  • Sind mehrere Lagen von Platten zu vergipsen, müssen Sie sich von unten nach oben durcharbeiten. Dies können Sie aber in einem Arbeitsvorgang erledigen.
  • Lassen Sie die Fugenmasse immer gut trocknen, so können Sie sicher sein, dass beim Tapezieren keine Risse entstehen.