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Räuber Hotzenplotz - Personenbeschreibung

Der Räuber Hotzenplotz ist eine bekannte Kindergeschichte über einen Räuber, der sein Unwesen in Bayern treibt. Seine Personenbeschreibung ist eigentlich ganz interessant, zumal er schon etwas sonderbar aussieht.

Der Räuber Hotzenplotz nimmt alles, was er will.
Der Räuber Hotzenplotz nimmt alles, was er will.

Der Räuber Hotzenplotz ist eine Märchenfigur aus einem Kinderfilm bzw. einer Geschichte. Ein schrecklicher Räuber, der aber eigentlich nicht so schlimm ist, wie er tut. Alleine sein Aussehen macht ihn zu einem gefürchteten Gegner, wie man aber aus seiner Personenbeschreibung sehen wird, ist er eigentlich ein armer Tropf.

Die Personenbeschreibung des Hotzenplotz

  • Der Räuber Hotzenplotz hat große dunkle Augen und eine große Hakennase, die mit Warzen übersät ist. Er hat einen großen Mund und eine sehr laute und furchterregende Stimme. Außerdem hat er ungepflegtes, struppiges, braunes Haar und einen wilden Bart im Gesicht. 
  • Er ist ziemlich beleibt und hat so große Füße, dass sie in keine Schuhe passe, deshalb läuft er immer barfus herum. Seine Kleidung sind richtige Lumpen, sie sind schmutzig und zerrissen.
  • Geht er auf Diebestour, schnallt er sich immer einen Ledergürtel um, in dem trägt er einen Säbel, sieben Messer und eine Pfefferpistole. Außerdem hat er immer seinen Sack geschultert, in welchem er sein Diebesgut versteckt.
  • Wie er wirklich heißt, weiß niemand, nicht einmal sein Freund, der böse Zauberer Petrosilius Zwackelmann.
  • Er ist deshalb so gefürchtet, weil er sehr jähzornig und rücksichtslos ist. Er nimmt sich einfach, was er will und hört nur auf den Zauberer - diesem ist er hörig und macht, was dieser will.

Darum geht es im Film "Räuber Hotzenplotz"

  • Im Film geht es darum, dass der Räuber Hotzenplotz der Großmutter eine Kaffeemühle stiehlt, die beim Kurbeln das Lied "Hänschenklein" spielt. Die Großmutter ist sehr geschockt darüber und ihr Enkel Kasperl versucht, gemeinsam mit seinem Freund Seppel, die Mühle zurückzuholen.
  • Sie tricksen den Hotzenplotz aus und füllen eine Truhe mit Sand, versehen diese aber auch mit einem Loch. Der Räuber denkt, in der Truhe sei Gold, und nimmt den beiden die Truhe ab.
  • Durch das Loch rieselt der Sand und so können die beiden dem Räuber in sein Versteck folgen. Der Räuber merkt den Trick und verwischt einen Teil der Sandspur und legt zwei Neue aus, um Kasperl und Seppel zu trennen.
  • Als er beide gefangen hat, verkauft er Kasperl an den Zauberer und Seppel lässt er in seiner Höhle arbeiten. Kasperl findet im Schloss die verzauberte Fee Amaryllis.
  • Der Zauberer verwandelt Hotzenplotz in einen Gimpel und der Kasperl kann währenddessen die verzauberte Fee zurückverwandeln. Diese verzaubert dann den Zwackelmann und den Räuber. Den Zauberer nimmt sie ins Feenreich mit, den Räuber übergeben die Jungen dem Wachtmeister Dimpfelmoser.
  • Der Hotzenplotz wird wie durch ein Wunder wieder groß und kann fliehen. Aus Rache nimmt er die Großmutter gefangen. Die Jungen können sie aber mit Hilfe der Fee Amaryllis befreien und der Räuber wird doch noch gefangen genommen.

Ein sehr schönes Märchen, das viele Kinder sehr gerne mögen. Manchmal auch etwas angsteinflößend, aber mit einem Happy End.

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