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Preis für Weißwurst - Interessantes über eine bayerische Spezialität

Wenn ein echt bayrisches Kulturgut genannt werden soll, dann fällt neben dem Begriff Bier in gleichem Atemzug Weißwurst. Sie gilt gemeinhin als ein Symbol bayrischer Lebensart. Dazu kommt sie nicht allein auf den Teller. Im Wirtshaus bestellt man typischerweise immer drei Stück. Dabei ist der Preis für eine Portion oder ein Kilogramm entsprechend unterschiedlich.

Eine Portion Weißwurst kostet in München rund 4 Euro.
Eine Portion Weißwurst kostet in München rund 4 Euro.

Die Weißwurst ist nicht nur ein bayerisches Traditionsgericht. Sie darf durchaus als Kult-Food bezeichnet werden. Die Weißwurst, egal ob geschnitten, geschält und gezuzzelt, gehört für die Bewohner Bayerns zu den Grundnahrungsmitteln.

Weißwurst - Preis im Supermarkt und Gastwirtschaft

  • In der Gastronomie rechnen Sie für ein Paar Weißwürste mit Senf und Brezel mit einem Preis von etwa 4 Euro. Jede weitere Zulage kostet zusätzlich 1,50 Euro. Zum echten Weißwurst-Essen wünschen Einheimische mindestens noch ein frisches Weißbier oder ein „Helles“. Ein Imbiss im Gasthaus hat so einen Preis bei etwa 8 bis 10 Euro.
  • Im Supermarkt und beim Metzger um die Ecke werden Weißwürste zu unterschiedlichen Preisen angeboten. Kilopreise von 10 bis 13 Euro sind beim Metzger durchaus üblich. Im Supermarkt gibt es die preiswertesten Weißwürste für 2 Euro je 300 Gramm. Dosenwurst und kleinstverpackte Würste kosten im Laden fast so viel wie aus der heimischen Schlachterei.

Anekdoten und wahre Geschichten

  • Wie bei jeder Sache, die zum Kult erhoben wird, gibt es auch rund um die Entstehung der Weißwurst eine Legende.An einem Faschingssonntag im Jahr 1857 soll ein Münchener Wirt die Weißwurst erfunden haben. Eigentlich hatte er vor, Bratwürste vorzubereiten. Da er keinen Schafdarm mehr vorrätig hatte, half er sich mit Schweinesaitling um das Wurstbrät abzufüllen. 
  • Bei Schweinesaitling besteht allerdings die Gefahr, dass die zarte Haut beim Braten platzt. So kam ihm der Gedanke, die weißen Würste stattdessen aufzubrühen. Das machte er auch und servierte sie seinen verwunderten Gästen.
  • Soweit die Anekdote um die Entstehung. Für Münchener Fremdenführer ist das der passende Gesprächsstoff, wenn sie mit Gästen das vermeintliche "Geburtshaus“ der Weißwurst passieren.
  • In Wahrheit entstand die Weißwurst als Weiterentwicklung der Kalbsbratwurst. Mit der Verbreitung der Schweinehaltung in Bayern suchten die Metzger nach neuen Rezepten und experimentierten entsprechend. 
  • Die Rezeptur der Kalbsbratwurst wurde um Rückenspeck vom Schwein ergänzt. Dann kamen noch Petersilie und andere Gewürze hinzu.

Die Kalbsbratwurst wurde letztendlich derart perfektioniert, dass sie unter dem Namen Weißwurst bei Einheimischen und Oberbayern-Touristen bekannt und beliebt ist. 

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