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Porto für Luftpolsterumschlag richtig wählen - so geht's

Das Porto berechnet sich bei allen Sendungen nach dem Gewicht und den Maßen. Das Gewicht ist bei Luftpolsterumschlägen meist weniger von Bedeutung, aber die Maße.

Messen Sie immer die Dicke.
Messen Sie immer die Dicke. © Verena N. / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Waage
  • Zentimetermaß
  • Pappe
  • Schere

So wird Porto bestimmt

Das Porto staffelt sich bei allen Sendungen der Post nach dem Gewicht und den Maßen:

  • Die Gewichtsstaffel beginnt bei Sendungen bis 20g, das Porto beträgt 55 Cent. Ein kleiner Luftpolsterumschlag mit leichtem Inhalt kann also in diese Klasse fallen. Wahrscheinlicher ist, dass es mehr wiegt, aber weniger als 50g (Kompaktbrief). Wiegt der befüllte Umschlag mehr, ist er entweder ein Großbrief (bis 500g), ein Maxibrief (bis 1000g) oder ein Päckchen (bis 2000g).
  • Meist wird nicht das Gewicht der ausschlaggebende Grund für das Porto eines Luftpolsterumschlages sein, sondern die Größe. Wobei die Länge von 100-353mm und die Breite von 70-250mm in der Regel eine Einstufung als Groß- bzw. Maxibrief notwendig macht. Aber auch, wenn der Luftpolsterumschlag von Länge und Breite als Standard- oder Kompaktbrief eingestuft werden könnte, achten sie auf die Dicke bei der Berechnung des Portos.
  • Die Dicke eines Standardbriefs beträgt nur 5mm, das schafft ein Luftpolsterbrief so gut wie nie, auch ein Kompaktbrief (Porto 90 Cent) darf nur höchstens 1cm dick sein und selbst der Großbrief (Porto 1,45 €) ist mit 2cm Dicke oft nicht ausreichend. Meistens werden Sie den Luftpolsterumschlag als Maxibrief (2,20 €) verschicken müssen oder sogar als Päcken (3,90 €), wenn er dicker als 5cm ist.

So ermitteln Sie beim Luftpolsterumschlag die Versandkosten

  1. Länge und Breite des Umschlages sind meistens bekannt oder können leicht mit einem Lineal ausgemessen werden. So können Sie schon mal eine Voreinstufung machen. Also zum Beispiel Standard- und Kompaktbrief ausschließen.
  2. Packen Sie die Sendung so ein, wie Sie diese zur Post geben werden. Wiegen Sie den nun befüllten Luftpolsterumschlag und stufen ihn nach seinem Gewicht ein. Achtung: der Brief muss sowohl nach den Abmessungen, als auch nach dem Gewicht die gewählte Klasse erfüllen!
  3. Ganz wichtig ist es nun, die Dicke des fertigen Luftpolsterumschlages zu bestimmen. Das ist manchmal etwas schwierig, weil die Dicke der Sendung in der Mitte oft größer ist als am Rand. Schneiden Sie in einen Karton 3 Streifen, einen von 1cm Breite, einen von 2cm und einen von 5cm Höhe. Die Streifen müssen so groß sein, dass die Breite des Briefes hindurchpasst, zweckmäßigerweise sollten diese also 36cm breit sein.
  4. Schieben Sie den Luftpolsterumschlag nun durch die Spalten im Karton. Wenn er auch durch den 5cm breiten Spalt nicht passt, ist er ein Päckchen. Beispiel: Maße des Briefes 25 x 18cm, Gewicht 30g, Dicke 4,9cm -> Maxibrief wegen der Dicke oder Maße des Briefes 25 x 18cm, Gewicht 260g, dicke 1,8cm -> Großbrief, wegen der Dicke und dem Gewicht.

Da Luftpolsterumschläge dick und leicht sind, sollten Sie immer den fertigen Brief durch das wie beschrieben angefertigte Maß schieben, denn meist bestimmt sich das Porto in erster Linie durch die Dicke des Briefs.

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