Was Sie benötigen:
  • Holzpflöcke o. ä. zum Abstecken
  • Spaten
  • Flächenrüttler
  • Aluleiste zum Abziehen
  • Schotter-Sand-Gemisch <= 32 mm (verbaute Höhe 20 cm)
  • Naturbrechsand <= 32 mm (verbaute Höhe 5 cm)
  • Pflastersteine, z. B. Backsteine
  • Fugenkelle
  • Gummihammer
  • Fertigmörtel
  • Maurerkelle
  • dekorative Steine als Flächenbegrenzung

Auch ein Garten benötigt ab und zu eine „Frischzellenkur“ bzw. eine Umgestaltung. Für die neuen Gartenwege oder Standplätze für Sitzgruppen und Fahrzeuge empfehlen sich Pflastersteine, da diese gepflasterten Flächen strapazierfähig und pflegeleicht sind.

So verlegen Sie Ihre Pflastersteine

  • Stecken Sie die Fläche ab, auf der Sie die Pflastersteine verlegen wollen. Heben Sie die Fläche bis zu einer Tiefe von 40-45 cm aus. Füllen Sie 40 cm Schotter-Sand-Gemisch (0-32) als Tragschicht in die ausgehobene Fläche.
  • Verdichten Sie das Schotter-Sand-Gemisch mit dem Flächenrüttler. Diese Geräte kann man in vielen Baumärkten ausleihen. Beachten Sie beim Verdichten darauf, dass Sie zu den Seiten der Fläche hin ein Gefälle von etwa 2-3% einbauen, damit Regenwasser ablaufen kann.
  • Auf die Tragschicht wird nun die Bettungsschicht aufgebracht. Verteilen Sie dazu auf der Fläche etwa 5 cm Naturbrechsand. Naturbrechsand hat gegenüber üblichem Sand den Vorteil, dass sich keine Ameisen darin „niederlassen“.
  • Ziehen Sie den Sand mit einer Alulatte ab. Achten Sie darauf, dass eine gleichmäßige Höhe entsteht. Überprüfen können Sie das ganz einfach mit einer gespannten Schnur.
  • Beginnen Sie nun die Steine im gewünschten Muster (s. u.) zu verlegen. Benutzen Sie zum Verlegen der Pflasterstine einen Gummihammer. Die Fugen von min. 3 mm Breite, richten Sie mit der Fugenkelle aus.
  • Um die seitlichen Steine auszurichten, benutzen Sie die Aluschiene.
  • Rühren Sie den Fertigmörtel nach den Verarbeitungshinweisen des Herstellers an. Fertigen Sie mit dem Mörtel eine nach außen abfallende Stütze für die Randsteine an.
  • Zur Zierde verlegen Sie in der noch feuchten Mörtelschicht dekorative Steine, wie z. B. Findlinge.
  • Verfüllen Sie nun die Fugen mit dem Brechsand und schlämmen ihn ein. Zum Schluss verdichten Sie nun die fertig gepflasterte Fläche und füllen dann die Fugen nochmals.

Muster beim Verlegen von Pflastersteinen

  • Fischgrät- bzw. Ellenbogenverband: Diese Legearten eignen sich für rechteckige Steine. Legen Sie die Steine abwechselnd mit Längs- und Schmalseite aneinander. So entsteht ein treppenartiges Muster. Beim Fischgrätverband liegt das Muster diagonal zur Fläche, beim Ellenbogenverband liegen die Steine parallel zum Rand.
  • Läufer- bzw. Reihenverband: Diese Verlegeform eignet sich sowohl für rechteckige, als auch für quadratische Steine. Hier liegen die Steine alle inderselben Richtung, nur die Versatze variieren. Wenn Sie Steine haben, die gleich breit, aber verschieden lang sind, können Sie mit dieser Legeart interessante Effekte erzielen.
  • Beim Kreuzfugenverband ist eine absolut korrekte Ausführung sehr wichtig. Durch die bebaute Fläche laufen die Längs- und Querfugen ganz durch ohne Versatz. Diese Verlegeform sieht besonders gut bei großen Steinplatten im mediterranen Stil aus.