Ein Ohrpfropfen entsteht aus Ohrenschmalz. Oftmals sitzt dieser dann so tief im Ohr, dass er den Gehörgang blockiert und Sie nicht mehr richtig hören können. Sie können aber versuchen, den Pfropfen selbst zu entfernen.
So entfernen Sie einen Ohrpfropfen
- Geben Sie ein paar Tropfen Olivenöl in den Gehörgang und verschließen Sie ihn mit einem Stück Watte oder legen Sie den Kopf einfach schief. Das Olivenöl weicht den Schmutz ein und lässt ihn leichter herausrutschen.
- Geben Sie etwas lauwarmes Wasser in eine Schüssel. Achten Sie darauf, dass es nicht zu warm aber auch nicht zu kalt ist, sonst schmerzt es im Ohr.
- Füllen Sie eine Spritze ohne Nadel mit Wasser und spritzen Sie dieses in den Gehörgang. Nach ein paar Mal spülen müsste der Ohrpfropfen von alleine herausfallen.
- Funktioniert das nicht, hören Sie auf, sonst reizen Sie das Ohr zu sehr. Gehen Sie nun besser zu einem Ohrenarzt.
Ohren richtig reinigen
Um eine Cerumenbildung im Ohr zu verhindern, sollten Sie die Ohren auch regelmäßig von Schmutz und Ohrschmalz befreien.
- Putzen Sie den äußeren Gehörgang täglich mit einem Waschlappen oder einem Stück Küchenrolle aus. Ideal ist es nach dem Duschen, weil die Ohren dann nass sind.
- Einmal in der Woche sollte auch der innere Gehörgang vorsichtig gereinigt werden. Normalerweise macht dies das Ohr selbst. Die Flimmerhärchen in den Ohren transportieren den Schmutz nach außen. Manche Menschen produzieren aber so viel Ohrschmalz, dass es sich im Ohr ansammelt. Nehmen Sie ein Wattestäbchen und putzen Sie das Ohr vorsichtig damit aus. Gehen Sie nicht zu tief, sonst können Sie das Trommelfell verletzen.
Ein Ohrpfropfen lässt sich - wenn er nicht zu fest sitzt - leicht selbst entfernen.

