Was Sie benötigen:
  • Antihistaminikum
  • Natron
  • Essig
  • Calendula-Salbe

Wie man bei akutem Nesselfieber helfen kann

  • Als Erstes ist sicherlich der Gang zum Arzt angesagt. Dort erhalten Sie ein Antihistaminikum. Da bei Nesselfieber die Freisetzung von Histamin aktiviert ist, hilft das Medikament, die Quaddelbildung zu unterbinden.
  • Kühlen ist eine gute Methode, um gegen den Juckreiz vorzugehen. Verzichten Sie aber auf Vereisungsspray, da es zu Erfrierungen führen kann. Nutzen Sie einen Kühlpack, legen Sie ihn nicht direkt auf die Haut. Ein dünnes Handtuch zwischen Kühlpack und Haut verhindert auch hier Kälteschäden. Wenn große Körperflächen betroffen sind, empfiehlt es sich, kühl zu duschen.
  • Ein Vollbad mit Natron unterdrückt kurzfristig den Juckreiz bei Nesselfieber. Geben Sie dazu eine halbe Tasse Natron in lauwarmes Badewasser und legen Sie sich circa zehn Minuten hinein.
  • Abreiben mit Essigwasser kann den Juckreiz lindern. Da dies aber die Haut austrocknen kann, sollte die Maßnahme nicht zu oft wiederholt werden.
  • Calendula, die Ringelblume, wirkt Juckreiz stillend und entzündungshemmend. Eine Salbe verhindert zwar nicht die Neubildung von Quaddeln, kann aber den quälenden Juckreiz lindern.
  • Mit diesen Maßnahmen gehen Sie zwar nicht gegen die Ursachen an, das Nesselfieber lässt sich aber leichter ertragen.

 Ursachen einer Urtikaria

  • Nesselfieber hat mehrere Ursachen. Je nach Entstehung ist ein anderes Vorgehen zur langfristigen Beseitigung notwendig.
  • Allergie: Oft wird Nesselfieber durch eine Allergie auf bestimmte Arznei- oder Nahrungsmittel ausgelöst. Überlegen Sie, was Sie eingenommen haben. Tritt die Urtikaria häufiger auf, ist schnell ein bestimmtes Muster als Ursache erkennbar. Indem Sie den Auslöser konsequent meiden, verhindern Sie das Nesselfieber.
  • Intoleranz: Nicht zu verwechseln mit einer Allergie ist die Intoleranz gegen Arzneimittel oder Zusätze in Nahrungsmitteln. Auch sie gilt als mögliche Ursache bei Nesselfieber. Meiden Sie auch hier den Auslöser!
  • Kontakte mit Zitrusfrüchten oder Quallen können ebenfalls Urtikaria auslösen.
  • Durch Reize wie Kälte, Wärme, Druck oder Licht reagiert der Körper unter Umständen mit der Freisetzung von Histamin - Nesselfieber kann ausbrechen.
  • Eine konkrete Ursache lässt sich in der Hälfte der Fälle bei Nesselfieber nicht ermitteln. Häufig steckt auch Stress in diesen Fällen hinter der Erkrankung. Wenn sich die nervliche Belastung und die dahinter stehende Ursache nicht vermeiden lässt, sollten Sie eine Entspannungsübung wie autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation erlernen. So können Sie zukünftig mit Stress leichter umgehen.
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