Alle Kategorien
Suche

Nervosität und Zittern bei Katzen - so reagieren Sie richtig

In der Regel sind alle Katzen sehr ausgeglichen. Nichts bringt die Tiere so schnell aus der Ruhe, denn selbst bei großem Lärm liegen sie schlummernd im Körbchen. Trotzdem sind Katzen auch sehr empfänglich für besondere Situationen. Dann zeigt sich bei den Tieren die Nervosität und manche Katzen zittern.

Eine nervöse und ängstliche Katze
Eine nervöse und ängstliche Katze

Was Sie benötigen:

  • Geduld
  • Zuwendung
  • Zeit
  • Leckerchen
  • Homöopathisches Mittel
  • Bachblüten

In manchen Situationen ist die Nervosität der Katzen nicht mehr zu übersehen, denn die Tiere zittern und laufen unruhig hin und her.

Situationen, in denen Katzen zittern

  • Der einfachste Grund, warum Ihre Katze zittern kann, ist, dass es dem Tier kalt ist. Dies kann passieren, wenn die Katze gerade draußen war, es in der Wohnung ungewöhnlich kühl ist, oder wenn Ihr Stubentiger Fieber hat.
  • Oft sind es aber keine Anzeichen von Fieber, sondern vielmehr bestimmte Situationen, die die Katze nervös und unruhig machen. Katzen haben ein feines Gespür und merken daher auch oft, wenn Sie selbst nervös oder aufgeregt sind. Diese Nervosität überträgt sich auch auf die Katze.
  • Auch ein bevorstehender Besuch beim Tierarzt kann die Katze zittern lassen. War das Tier schon mehrere Male dort, dann kennt es den Ablauf genau, und die Nervosität beginnt bereits dann, wenn das Tier seine Transportbox sieht.
  • Aber auch ein nahendes Gewitter, laute und unbekannte Geräusche können Ihrer Katze Angst machen und das Tier verunsichern. Weiß die Katze keinen Ausweg und kann sich nicht von alleine beruhigen, dann ist das Zittern ein deutliches Zeichen für Angst, Unsicherheit und Nervosität.

Der Nervosität entgegenwirken

  • Wenn Ihre Katze nervös oder unruhig ist, dann ist aus der Sicht Ihrer Katze dafür auch immer ein Grund vorhanden. Bedenken Sie, dass Ihre Katze weitaus besser hören kann als Sie, und vielleicht hat sich das Tier durch ein fremdes Geräusch in diese Situation versetzen lassen.
  • Bleiben Sie auf jeden Fall immer bei Ihrer Katze, wenn sie zu zittern beginnt. Holen Sie die Katze auf Ihren Schoß und reden Sie mit leiser Stimme beruhigend auf das Tier ein. Zuwendung kann die Nervosität meist innerhalb kurzer Zeit wieder lindern und auch das Zittern wird nachlassen.
  • Falls Ihre Katze Angst vor dem Transportkorb hat, Sie das Tier aber demnächst darin transportieren müssen, dann beugen Sie der Nervosität direkt vor, und stellen Sie die Box geöffnet in die Ecke eines Zimmers. Legen Sie eine weiche Decke in die Box und geben Sie auch ein paar Leckerchen hinein.
  • Bleibt die Box einfach so stehen, ohne dass die Katze dort hinein muss, wird das Tier die Angst verlieren und es kommt weder zur Nervosität noch muss das Tier zittern. Auf diese Weise können Sie langfristig einer für Ihre Katze anstrengenden Situation vorbeugen und dem Tier die Angst davor nehmen.

Wenn die Katze Angst hat

  • Viele Katzen geraten in Panik, wenn sie Angst bekommen. So steigert sich die Unruhe zur Nervosität und endet schließlich in großer Angst. Dann ergreifen viele Katzen sogar die Flucht und versuchen sich schnell zu verstecken.
  • Hierbei sollten Sie gut aufpassen, denn Katzen, die in großer Panik sind, laufen leicht Gefahr, sich zu verletzen. Versuchen Sie aber trotzdem nicht, das Tier einzufangen, sondern folgen Sie Ihrer Katze und versuchen Sie das Tier durch vertraute Worte und Gesten wieder zu beruhigen.

Wissen Sie, dass die Nervosität und das Zittern bei Ihrer Katze an besonderen Tagen wie Silvester oder Ähnlichem sehr schlimm sind, dann können Sie dem Tier vorbeugend ein homöopathisches Mittel oder die passenden Bachblüten verabreichen.

Teilen: