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Möbel & wohnen - Einrichtungstipps für große Räume

Müssen Sie mit Ihren Möbeln plötzlich in einem anderen Zuhause wohnen? Dann haben Sie vielleicht das Gefühl, dass Ihr Interieur und die neuen Räume nicht zusammenpassen. Sollten Ihre neuen Räume größer sein als die alten, dann wirkt die alte Einrichtung meistens etwas dürftig. Das muss nicht sein.

Mit weniger Möbeln haben Sie einfach mehr Platz.
Mit weniger Möbeln haben Sie einfach mehr Platz.

Neu wohnen mit alten Möbeln

Sobald sich Ihr Zuhause vergrößert, möchten Sie vermutlich auch neue Möbel haben und damit einen kompletten Neuanfang. Doch Vorsicht: Viele Menschen stellen sich die schönen großen Räume schnell zu voll. Probieren Sie erst aus, wie Sie sich mit Ihren bisherigen Möbeln im neuen Raum fühlen, und entscheiden Sie dann. 

  • Lofts sind meistens alte Fabrikgebäude, die zu Wohnhäusern umgebaut wurden. Gelegentlich entstehen sogar völlig neue Hauskonzepte, bei denen die Käufer jeweils eine Art Reihenhaus erwerben. Sie wohnen dann im Fabrikgebäude auf mehreren Etagen, jedoch mit nur ein bis zwei sehr großen Räumen pro Etage. Diese zu möblieren, ist manchmal nicht einfach.
  • Um ein Gefühl für den größeren Wohnraum zu bekommen, sollten Sie nicht alles gleich perfekt einrichten wollen. Lassen Sie sich etwas Zeit. Kaufen Sie nur das nötigste Mobiliar. Sie sollten den Raumgewinn erst einmal genießen. Stellen Sie nicht gleich alles voll. Im Gegenteil: Geben Sie Möbel, die Sie wirklich nicht mehr mögen, auf den Sperrmüll. Dann stehen in der neuen Wohnung nur noch Dinge, die Sie wirklich lieben.
  • Der Vorteil diese Vorgehensweise ist, dass Sie die wenigen Möbelstücke noch umstellen können. Sie werden Lust verspüren, den Raum kennenzulernen und aus verschiedenen Ecken zu betrachten.
  • Verzichten Sie zunächst auf zu viele Wohnaccessoires und warten Sie auch mit dem Aufhängen von Bildern, bis alle Möbel ihren Platz haben.
  • Wichtig ist lediglich, dass Bad und Küche vom ersten Tag an optimal eingerichtet sind.
  • Natürlich brauchen Sie eine funktionierende Wohnung, in der jeder alles findet. Beziehen Sie deshalb alle Familienmitglieder in Ihre Überlegungen mit ein. 
  • Vielleicht darf jeder in den ersten vier Wochen das Wohnzimmer für eine Woche neu umstellen. Warum auch nicht? Alle Menschen brauchen eine Weile, bis sie sich einen neuen Raum erobert haben.

Tipps für Möbel im Wohnzimmer

Jeder möchte gern individuell wohnen. Und dennoch brauchen alle Menschen die gleichen Möbelstücke. Achten Sie auf den Stil Ihrer Möbel. Sie sollten zum Stil der größeren Räume passen.

  • Setzen Sie nicht auf Trends, sondern vertrauen Sie Ihrem Instinkt, Ihrer inneren Stimme. Folgen Sie einfach Ihrem Geschmack und machen Sie sich eine Liste von dem, was Sie gern an Möbelstücken hätten. Anschließend überlegen Sie, ob Sie wirklich all diese Dinge benötigen, und vergessen Sie die Liste vorerst.
  • Für Ihre Sitzgelegenheit im Wohnzimmer sollten Sie sich überlegen, ob ein Sofa wirklich in einer Ecke oder an der Wand stehen soll. Es muss nämlich nicht so stehen. Ein Sofa kann auch mitten im Raum und mit dem Rücken zum Eingang des Wohnraums stehen. Stellen Sie es einfach mitten in den Raum und drehen Sie es zum Fenster, wenn Sie so eine schöne Aussicht haben oder optimal auf den Kamin schauen können. Vergessen Sie die klassische Ausrichtung auf den Fernseher. Platzieren Sie den lieber vor Ihrem Trainingsgerät oder in einem extra Fernsehzimmer.
  • Wer kein Sofa hat, kann auch zwei Sessel nebeneinander stellen und auf die gleiche Weise ausrichten. Vergessen Sie aber die Abstellmöglichkeiten nicht. Ideal sind Beistelltische an den Seiten oder ein Sideboard hinter den Rückwänden der Sitzmöbel.
  • Wenn der Raum selbst beeindruckend ist, Sie aber keinen Kamin und auch keine besondere Aussicht haben, dann trauen Sie sich vielleicht dies: Stellen Sitzmöbel einfach in der Raummitte in einem Kreis oder auch eckig ausgerichtet auf. Um diesen Ort zu betonen und ihn optisch abzugrenzen, hilft ein schöner dicker Teppich unter der Sitzinsel.

Wohnen mit viel Licht und Accessoires

Wenn Sie in großen Räumen wohnen, haben Sie vermutlich auch große Fensterfronten. Dadurch sind die Räume lichtdurchflutet. Der Nachteil ist, dass Sie weniger Wandfläche und damit weniger Stellfläche für Möbel haben. Wohin nun mit dem Bücherregal, dem Fernseher et cetera? Und was soll mit den Bildern geschehen?

  • Accessoires helfen, einen Raum gemütlicher zu machen und ihm eine gewisse Stimmung zu verleihen. Zudem füllen Sie Lücken, wenn Sie nur wenige Möbel haben. Ihr individueller Stil hilft Ihnen, sich wohlzufühlen. Deshalb sollten Sie zum Beispiel Ihre Bilder und Wanddekorationen aufhängen, sobald Ihre Möbel am richtigen Platz stehen.
  • Achten Sie beim Aufhängen Ihrer Kunstgegenstände auf die Sichtachsen. Jedes Bild betont auch das Möbelstück, über dem es hängt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Sie unbeachtete Ecken mit Bildern, Lampen und anderen Hinguckern aufwerten können.
  • Sitzkissen und ein Teppich vor dem Kamin können Möbel ersetzen und betonen die Feuerstelle. 
  • Eine Stehlampe und eine Pflanze oder eine Skulptur neben Ihrem Lieblingssessel platziert ergeben einen wundervollen Rückzugsort zum Lesen.
  • Stoffe jeglicher Art schlucken den Schall. Wenn Sie in einem Loft wohnen, sind die Räume oft sehr hoch. Alle Geräusche scheinen lauter und erzeugen einen Widerhall. Sobald Sie aber Kissen, Vorhänge oder Wandbehänge, Teppiche und Decken verteilen (beziehungsweise anbringen), wird der Widerhall gedämmt und Sie werden sich etwas wohler fühlen.
  • Wissen Sie nicht, wie Sie Ihren Raum am besten beleuchten? Indirekte Beleuchtung bekommen Sie durch Regalbeleuchtung, Beleuchtung der Bilder, Stehlampen und in die Decke eingelassene Strahler.
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