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Mit Fachabi Ingenieurwesen - Voraussetzung und Berufsbild

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Ingenieur ist ein gefragter Beruf
Ingenieur ist ein gefragter Beruf
Bei der Suche nach Berufen der Zukunft, steht das Ingenieurwesen mit an vorderster Stelle. Durch die sich immer weiter entwickelnde Industrialisierung, werden innovative Menschen dringend gesucht. Allerdings ist für das Studium mindestens ein Fachabi notwendig.

Was man unter Ingenieurwesen versteht

Die lateinische Bezeichnung für das Ingenieurwesen lautet ingenium. Was so viel bedeutet wie Scharfsinn oder sinnreiche Erfindung. Bereits hieraus ersehen Sie, dass es sich bei einem Ingenieur um einen Menschen handelt, der Ideen entwickelt, abwägt und umsetzt. Die Geburt neuer technischer Systeme entstammen also den Köpfen der Ingenieure.

  • Nicht nur technische Innovationen sind bei diesem Berufsbild gefordert. Auch ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis neuer Technologien, gehört zu den Planungen. Ein Ingenieur muss auch in der Lage sein, auf technische Veränderungen sofort reagieren zu können.
  • Da oftmals mehrere Ingenieure zusammen arbeiten, ist auch Kreativität und Teamgeist ein Thema. Um dies alles umsetzen zu können, arbeiten im Ingenieurwesen nur Fachleute, die wissenschaftlich ausgebildet wurden. 

Mit dem Fachabi zum Studium

Grundvoraussetzung für die Aufnahme eines Studiums des Ingenieurwesens an einer Universität, ist ein bestandenes Abitur. Wenn Sie ein Studium an einer Fachhochschule anstreben, benötigen Sie dagegen ein Fachabi oder auch Fachhochschulreife genannt. Mit diesem ist ein Studium an Unis unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Dazu zählen etwa bereits geleistete berufliche Vorbildungen die als berufsqualifizierend anerkannt werden. Hier sollten Sie sich bei den für Sie in Betracht kommenden Universitäten erkundigen. Die Fachhochschulreife, können Sie beispielsweise an Abendgymnasium oder Volkshochschulen erlangen.

  • Hilfreich für Sie ist ein starkes Interesse an Biologie, Chemie und Physik. Ein sicherer Umgang, sowohl am Computer als auch bei neuester Software und sehr gute Englischkenntnisse, werden ebenfalls vorausgesetzt. Viele Studiengänge beinhalten auch Berufspraktika, die durchaus mehrere Monate andauern können. Dies dient Ihnen dazu, neben der schulischen auch die praktische Seite des Berufes kennenzulernen. Solche Praktika die Sie beispielsweise in Architekturbüros, Informatik- oder Maschinenbauunternehmen ableisten können, sind auch als Praktika vor Beginn eins Studiums möglich.
  • Die Studiendauer beträgt an Universitäten circa 10 Semester und an Fachhochschulen circa 8 Semester, abhängig auch von eventuell vorgeschriebenen Berufspraktika. Die Studieninhalte gestalten sich je nach Fachrichtung etwas unterschiedlich. Was lle jedoch betreffen sind die Lehrbereiche Wirtschaftsmathematik, Finanzmathematik, Informatik, technische und wirtschaftliche Arbeits- und Geschäftsprozesse, Physik und Werkstofftechnik.
  • Das Studium unterteilt sich in der Regel in zwei Studiengänge. Der Erste endet mit der Prüfung zum Bachelor und anschließend an den zweiten Studiengang, folgt die Prüfung zum Master.
  • Es gibt zahlreiche Fachhochschulen in Deutschland an denen Sie Ihr Stundium ablegen können. Hierzu zählen unter anderen die FH in München oder die FH in Mainz.

Die bekanntesten Fachrichtungen im Ingenieurwesen

  • Es gibt fünf große Fachrichtungen im Ingenieurwesen. Diese sind Maschinenbau/Verfahrenstechnik, Informatik, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen/Architektur sowie Wirtschaftsingenieurwesen/Wirtschaftsinformatik.
  • Die beliebtesten Fachrichtungen hierbei sind der Maschinenbau und die Elektrotechnik. Innerhalb der großen fünf genannten Bereiche haben Sie auch die Möglichkeit, sich weiter fachlich zu spezialisieren.
helpster.de Autor:in
Jürgen Hemminger
Jürgen HemmingerJürgen hat Innenarchitektur studiert und kennt sich daher mit Wohnen und Einrichten bestens aus. Passend dazu interessiert er sich fürs Heimwerken, da er sehr viele Dinge in Haus und Garten in Eigenregie hergestellt, renoviert und saniert hat.
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