Was Sie benötigen:
  • Arbeitsvertrag
  • ideal: Tarifvertrag
  • Bundesagentur für Arbeit
  • etwaiger Rechsanwalt

Das bedeutet Kurzarbeit

  • Zur Möglichkeit der Kurzarbeit greifen besonders die Unternehmen zurück, die unter einer starken temporären Umsatzflaute leiden. Der Vorteil besteht darin, dass mit diesem Hilfsmittel Kündigungen vermieden werden sollen.
  • Dabei ist es nicht erforderlich, dass im gesamten Unternehmen weniger gearbeitet werden muss, sondern vielmehr ist es auch möglich, dass nur verschiedene Abteilungen des Betriebes weniger arbeiten müssen. Auch ein kompletter Arbeitsstopp ist möglich.
  • Die Vorschriften sind im Arbeitsrecht, im Arbeitsvertrag und, falls vorhanden, dem gültigen Tarifvertrag geregelt.

Lohnfortzahlung bleibt normalerweise erhalten

  • Normalerweise bleibt trotz Kurzarbeit die Lohnfortzahlung bestehen. 
  • In einigen Fällen, kann das Arbeitsrecht jedoch vorsehen, dass Ihr Gehalt dementsprechend verringert wird.
  • Liegt tatsächlich eine Verringerung des Lohnes vor, kann der  Arbeitnehmer die Lohnfortzahlung aus der normalen Arbeitslosenversicherung beziehen. In Deutschland berät in diesen Fragen die Bundesagentur für Arbeit. Der Fachbegriff für den Lohnersatz lautet Kurzarbeitergeld.
  • Je nach Tarif- und Arbeitsvertrag können Ihnen bis zu 100 % Ausgleich zustehen, sodass Sie keinerlei Verlust zu erwarten haben. Schauen Sie doch einfach in Ihren Arbeitsvertrag, lassen Sie sich von der Rechtsabteilung Ihrer Gewerkschaft oder Ihrem Rechtsanwalt beraten.

Nachteile der Kurzarbeit

  • Auch wenn Sie durch die Minderarbeit mehr Freizeit haben, sollten Sie rasch abklären, ob Ihnen tatsächlich die volle Zahlung Ihres Normalgehaltes zusteht. Somit kommen Sie nicht in etwaige finanzielle Engpässe.
  • Erhalten Sie ein geringeres Gehalt, kann die Bundesagentur für Arbeit Sie in ein neues Arbeitsverhältnis vermitteln, besonders wenn dort die finanziellen Aussichten und die betriebliche Stabilität gesicherter sein sollten.