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Löcher im Garten graben - so gelingt ein tiefes Loch

Viele unterschiedliche Notwendigkeiten im Garten können es erfordern, Löcher im Garten zu graben oder auszuheben. Damit dieses gelingt, sollten die richtigen Werkzeuge und Hilfsmittel zur Verfügung stehen.

Pflanzlöcher sollten richtig ausgehoben werden.
Pflanzlöcher sollten richtig ausgehoben werden.

Was Sie benötigen:

  • Spitzhacke
  • Schaufel
  • Spaten
  • Schubkarre
  • Humus
  • Lehm
  • Sand

Löcher im Grünbereich ausheben

Oft kommt es bei Neubepflanzungen oder bei der Planung eines Gartenzaunes zur Notwendigkeit, das Loch auszuheben. Damit die Arbeit erfolgreich und nicht übermäßig anstrengend erfolgt, sollte man mit den richtigen Werkzeugen agieren.

  • Sofern Sie Pflanzlöcher im Garten ausheben möchten, sollten Sie beachten, dass diese mindestens zweimal so breit sind wie das Volumen des Wurzelballens der Pflanzen. Dieses gewährleistet erstens ein Ausbreiten und Anwachsen der Wurzeln zur Versorgung und zum richtigen Angehen der Pflanzen, gleichzeitig können Sie auch für mehr Halt und Stabilität von Pflanzen wie Bäumen, Stauden, Gräsern, Bambussen und Co. sorgen.

  • Sie sollten Pflanzlöcher, abhängig von der Bodenqualität, mit Humus, Lehm, Sand als Drainage und nötigenfalls Kompost auffüllen, damit die Pflanzen eine gute "Starthilfe" für die Akklimatisierung erhalten. Sie sollten die Pflanzlöcher nach dem Einsetzen wieder mit dem ausgehobenen Mutterboden auffüllen und Luftlöcher vermeiden, ansonsten kann beim nächsten Regen die Erde abrutschen und die Pflanze an Halt verlieren. Klopfen Sie somit beim Auffüllen der Erde rund um die Pflanzen die Erde immer wieder platt, sodass die Wurzeln von oben und von der Seite komplett von der Erde umgeben sind. Dieses gilt umso mehr, wenn der Wurzelballen blank ist, also keine Erde vorhanden, sondern die Wurzeln alleine mit der Pflanze eingesetzt werden.

  • Klopfen Sie anschließend die Erde noch platt und wässern Sie vor allem im Frühling und Sommer die Pflanzen ausreichend, sodass die Wurzeln tiefer und breiter in die Erde wachsen und sich selbst versorgen können. Sie sollten das Gießen auf die frühen Morgenstunden und auf die Abendstunden konzentrieren, damit das Wasser am Tage nicht verdunstet und in das Erdreich bis an die Wurzeln sickern kann. Lassen Sie bei den Pflanzlöchern im Garten eine kleine "Kuhle", sodass sich das Regen- und Gießwasser darin rund um die Haupttriebe und Stämme sammeln kann und somit das Erdmaterial nicht zur Seite ausgespült wird.

Den Garten mit richtigem Gerät bearbeiten

Mit den richtigen Gerätschaften zum Ausheben von Löchern im Garten können Sie unproblematisch für diverse Zwecke die Gartenarbeit vornehmen.

  • Sie sollten, wenn der Boden sehr hart und vertrocknet ist, diesen vorerst mit der Spitzhacke ordentlich mit kräftigen Hieben für die Erdlöcher auflockern. Achten Sie darauf, dass sich keine weitere Personen in Ihrer unmittelbaren Umgebung befinden, dieses gilt für alle Arbeiten mit gefährlichen Gerätschaften im Garten. Mit der spitzen Seite der Hacke können Sie punktuell den Boden lockern, bei Wurzeln, die im Weg sind, sollten Sie die flache Seite zum Abhacken des Wurzelteils nutzen.

  • Nutzen Sie Schaufel und Spaten, um das Erdmaterial regelmäßig am Rand der Erdlöcher sauber aufzuhäufen. Achten Sie darauf, den Erdhaufen weit genug von dem Erdloch zu errichten, damit dieses nicht wieder in das Pflanzloch sickert. Darüber hinaus sollten Sie bedenken, dass das Erdmaterial auch wieder zum Verschließen nach dem Einsetzen nicht zu weit entfernt sein sollte. Mit dem Spaten können Sie vor allem die Ränder der Erdlöcher im Garten sauber abschaben und Steine, Wurzelreste von den Kanten und Rändern entfernen. Die Schaufel eignet sich vor allem zum Aufnehmen und Ausheben des so vorbereiteten Materials.

  • Falls nötig, sollten Sie überschüssiges Erdmaterial vom Ausheben der Erdlöcher in eine Schubkarre verbringen und die Erde, Lehm, Sand, Wurzelreste und Co. abtransportieren.

Reinigen Sie nach getaner Arbeit Ihre Werkzeuge und bewahren Sie diese an sicherem Ort auf, vor allem, damit kein Rost entsteht und darüber hinaus auch das Unfallrisiko bei der Gartenarbeit vermieden wird.

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