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Kosten einer Fahrprüfung - so fallen sie nur einmal an

Ohne Führerschein und etwas Fahrschulstress klappt das Autofahren auf öffentlichen Strassen nicht. Theorie- und praktische Ausbildung sind geregelt. So findet die eigentliche Fahrprüfung immer erst dann statt, wenn Sie die die Theorieprüfung bestanden haben. Die Kosten der Prüfungen sind nicht hoch. Der Weg bis dahin kostet einiges. Alles verteuert sich natürlich, wenn Prüfungen wiederholt werden müssen.

Fahrprüfung nicht bestanden - dann bleibt als Alternative Auto-Stopp.
Fahrprüfung nicht bestanden - dann bleibt als Alternative Auto-Stopp.

Bis zum Führerschein ist es ein langer  und meist auch teurer Weg. Wenn Sie den Fahrschulbesuch konzentriert angehen, sparen Sie sich einiges an Zusatzkosten.

Behörden, Prüfer und Fahrschule - alle verlangen Geld 

Wenn Sie die Theorieprüfung erfolgreich absolviert haben, erwartet Sie als Fahrschüler der fahrpraktische Unterricht. Für die Fahrstunde à 45 Minuten müssen Sie mit durchschnittlich etwa 35 Euro rechnen.

  • Prüfungsgebühren und Aufwendungen für Behörden machen rund 150 Euro aus. Meist sind in der Grundgebühr der Fahrschule nur die normalen Kosten für den theoretischen Unterricht enthalten, eingeschlossen theoretische Vorprüfungen. Lehrmaterialien müssen Sie daher extra bezahlen.
  • In der Preisliste einiger Fahrschule gibt es unter Umständen die spezielle Position "Vorstellung zur theoretischen/praktischen Prüfung". Mit diesem Kostenanteil rechnet die Fahrschule unter anderem Aufwand für Planung, Prüfungsanmeldung, Ausstellen der nötigen Bescheinigungen, Fahrlehrer und Prüfungsfahrzeug ab.
  • Mit diesem Kostenanteil rechnet die Fahrschule unter anderem Aufwand für Planung, Prüfungsanmeldung, Ausstellen der nötigen Bescheinigungen, Fahrlehrer und Prüfungsfahrzeug ab.

Praktische Fahrprüfung - Gebühren abhängig von Führerscheinklasse

Je nach Führerscheinklasse kostet Sie der letzte Schritt vor der Führerscheinerteilung für ein Moped unter 60 Euro, Pkw und Motorrad um die 85 Euro und Lkw bis 150 Euro.

  • Je nachdem wie viele Fahrstunden Sie mit Ihrem Fahrlehrer im Fahrschulauto unterwegs waren, haben Sie vor der Fahrprüfung mindestens 12 Sonderfahrten und weitere 20 bis 30 Stunden absolviert. Bei Stundensätzen zwischen 25 und 40 Euro kommt einiges zusammen.
  • Die Gebühren für die Fahrprüfung fallen mit unter 100 Euro kaum ins Gewicht. Sollten Sie zu den Fahrschülern gehören, die die praktische Prüfung einmal oder mehrmals nicht bestehen, dann relativieren sich anfänglich niedrig erscheinende Kosten.

Zusätzliche Prüfungsversuche kosten extra

Wenn Sie nach der praktischen Prüfung Ihren Führerschein mit nach Hause nehmen wollen, dürfen Sie nur kleinste Fehler machen. Einige andere führen zum sofortigen Durchfallen.

  • Den Abbruch einer Prüfung hat unter anderem das Überfahren von Rotlicht, das Übersehen von Handzeichen eines Polizisten und die Missachtung von Vorfahrt und Rechtsverkehr zur Folge. Fragen Sie einen Fahrprüfer, wenn Sie eine Anweisung nicht genau verstanden haben. 
  • In eine Einbahnstraße fahren Sie nie verkehrt herum hinein. Der Prüfer kann Sie jedoch gerade zum Einfahren provozieren. Auch einen Spurwechsel erzwingen Sie nicht, nur um dem Prüfer Folge zu leisten.

Sind Sie trotz aller Vorbereitung durch die Praktische Prüfung (Klasse B) gefallen, dürfen Sie frühestens nach zwei Wochen einen weiteren Versuch starten. Nach dreimaligem Durchfallen müssen Sie eine Pause von drei Monaten einlegen. Jeder neue Versuch kostet immer extra.

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