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Kopflastig? - So bringen Sie Ihre Gedanken zur Ruhe

Sich Gedanken über Entscheidungen und Probleme zu machen, ist wichtig, um Lösungen zu finden. Wenn Sie jedoch zu kopflastig sind und häufig grübeln, vielleicht sogar abends gar nicht zur Ruhe kommen, dann sind zu viele Gedanken ärgerlich. Was sollten Sie tun, um den Kopf wieder frei zu bekommen?

Die Unruhe im Kopf
Die Unruhe im Kopf © Gabi_Schoenemann / Pixelio

Um ruhiger zu werden, weniger unter Ihrer Kopflastigkeit zu leiden und die lästige Grübelei zu vermindern, können verschiedene Techniken helfen. Zum einen können Sie bestimmte Entspannungsmethoden verwenden. Darüber hinaus gibt es aber auch Wege, um Gedanken zu ordnen.

Weniger kopflastig durch Entspannungstechniken

  • Atemübungen tragen dazu bei, emotionale Anspannungen abzubauen und weniger kopflastig zu sein. Eine ganz einfache Vorgehensweise besteht etwa darin, bewusst auf die eigene Atmung zu achten. Atmen Sie beispielsweise jeweils drei Sekunden lang durch die Nase ein und ebenso lang durch den Mund aus.
  • Wenn Sie sich dabei vorstellen, etwas besonders Angenehmes einzuatmen und der Luft nachspüren, wie sie in Ihren Körper gelangt, wird der Effekt noch größer. Auch beim Ausatmen können Sie sich etwa vorstellen, wie Sie ein Licht auspusten. Atmen Sie ein oder zwei Sekunden länger aus als ein. Dabei sollte aber keine Atemnot entstehen.
  • Eine sehr schnelle Entspannung gegen Kopflastigkeit erreichen Sie, wenn Sie langsam einatmen und dabei möglichst viele Muskeln in Ihrem Körper anspannen. Nach kurzem Anhalten der Luft atmen Sie dann langsam wieder aus und entspannen Sie die Muskeln. Das nachfolgende angenehme Wärmegefühl resultiert daher, dass Ihre Muskeln dann besser durchblutet werden.
  • Darüber hinaus gibt es auch spezielle Entspannungstechniken - etwa das autogene Training oder die progressive Muskelrelaxation - welche diese Elemente aufgreifen und wiederholt anwenden. Dazu finden sie online viele Anleitungen, um die entsprechenden Methoden erlernen zu können und dadurch weniger kopflastig zu werden.

Gedanken ordnen gegen Kopflastigkeit

  • Hilfreich kann es etwa sein, wenn Sie einen gedanklichen Sprung machen, hin zu einer späteren Zeit, in der Sie die momentan belastende Situation überwunden haben. Denken Sie an die Nachwirkungen der Situation und die Folgen Ihres Handelns. So ändern Sie Ihre Perspektive und erkennen, was so wichtig ist, dass es die Zeit überdauern wird und was sie "vergessen" können.
  • Eine weitere Möglichkeit ist es, Sorgen gedanklich in Schubfächer einzuordnen. Erinnerungen, die etwa mit kopflastigen Ängsten verbunden sind, können Sie in Ihre gedachte Angst-Schublade stecken. Gedanken, die Entscheidungen thematisieren, können Sie auch in die entsprechende Ablage legen usw. Schließen Sie dann mental die Schubladen ab! Dies wirkt vielleicht eigenwillig, hilft aber, den Kopf freizubekommen.
  • Darüber hinaus kann es helfen, einen bestimmten Punkt an der Wand zu fixieren und sich auf diesen zu konzentrieren. Diese Übung hilft Ihnen, innerlich ruhiger zu werden und je häufiger Sie die Technik nutzen, desto besser hilft sie dabei, weniger kopflastig zu sein.
  • Sogar ein Selbstgespräch kann dazu beitragen, Gedanken zu ordnen und den Kopf freizubekommen. Wenn Sie sich beispielsweise vorstellen, Ihre Probleme mit jemandem zu diskutieren und diese aussprechen, verarbeiten Sie die Ereignisse auch und geben Ihrem Wirrwarr im Kopf eine Struktur.

Zwischendurch hilft ebenso ein kurzer Spaziergang oder ein ausgiebiges Strecken dabei, sich zu entspannen, den Stress des Alltags kurz zu unterbrechen und den Kopf einmal freizubekommen. Sie können sich so immer wieder kleine Entspannungsmomente schaffen - gegen die Kopflastigkeit.

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