Was Sie benötigen:
  • 1 Blatt Papier
  • Stoff
  • Kugelschreiber
  • Schere
  • Nadel
  • Faden
  • ungefähr 300g Weizen
  • kleiner Trichter

Lesen Sie in der folgenden Anleitung, wie Sie einfach und ohne viel Geld ein Körnerkissen selbst nähen können:

So nähen Sie ihr Körnerkissen ohne große Mühe

  1. Nehmen Sie ein DINA4-Blatt und zeichnen Sie eine Form, wie zum Beispiel ein Herz auf.
  2. Schneiden Sie diese Form aus und legen Sie sie auf einen doppelten Stoffstreifen. Achten Sie unbedingt darauf, dass sich das Muster des Stoffes bzw. die rechte Seite auf der Außenseite befindet.    
  3. Nehmen Sie einen Kugelschreiber und ummalen Sie Ihre Form.
  4. Zeichnen Sie einen ca. 2 cm breiten Rand um Ihre Form. Sie dient später als Nahtzugabe.
  5. Schneiden Sie die Form anschließend doppelt aus.
  6. Fädeln Sie einen Faden in passender Farbe zum Stoff in eine Nadel ein, verknoten Sie das Ende des Fadens und nähen Sie mit kleinen Stichen einmal um die Form herum, wobei Sie einen kleinen Spalt von etwa 5 cm frei lassen müssen. Hier wird später der Weizen eingefüllt.
  7. Im Anschluss daran müssen Sie nun den Rand nach hinten klappen und noch einmal um die Form herum nähen. Sparen Sie die Öffnung wieder aus.
  8. Durch die 5 cm große Öffnung müssen Sie die Form vorsichtig auf rechts drehen.
  9. Zum Schluss müssen Sie mit einem kleinen Trichter die Körner bzw. den Weizen in ihr Kissen füllen und das Loch wieder zunähen.

Das Körnerkissen für mehrere Therapieformen

  • Sie können ihr Körnerkissen zur Wärme- oder Kältetherapie anwenden.
  • Generell sollten Sie beachten, dass Sie sich bei warmer Behandlung nicht verbrühen bzw. bei kalter Anwendung das Körnerkissen nur so kühl ist, dass Sie es auch für längere Zeit auf ihrer Haut belassen können. Ist das Kissen einmal versehentlich zu warm oder zu kalt geworden, können Sie ein dünnes Handtuch um das Körnerkissen wickeln.

Ein Weizenkissen für die Wärmebehandlung

  • Wärme empfiehlt sich bei Beschwerden wie Bauch- und Regelschmerzen, Blasenentzündungen, Gelenkrheumatismus, Muskelkater, Hexenschuss, Rückenschmerzen, Rheumabeschwerden, verspanntem Nacken, Ohrenschmerzen, kalten Füßen.
  • Sie können ihr Körnerkissen in wenigen Minuten in der Mikrowelle erwärmen. Achten Sie darauf, dass sie eine Zeit von 2-4 Minuten bei einer Leistung von maximal 600 Watt nicht überschreiten. Ansonsten könnten der Stoff oder die Körner verbrennen. Sollten Sie keine Mikrowelle besitzen, wickeln Sie das Körnerkissen in Alufolie ein und erwärmen es bei höchstens 100 Grad für kurze Zeit im Backofen.

Das Weizenkissen für die Kältetherapie

  • Kälte sollte diese Beschwerden lindern: Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Nasenbluten, müde und schwere Beine, nächtliche Wadenkrämpfe, Prellungen, Verstauchungen, Tennisarm.
  • Zur Kühlung können Sie ihr Körnerkissen entweder ins Eisfach ihres Kühlschranks oder in ihre Tiefkühltruhe legen, bis die gewünschte Kälte erreicht ist.
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