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Kletterrosen überwintern - so bereiten Sie die Rosen auf den Winter vor

Kletterrosen sind in ihren verschiedenen Ausprägungen eine Zierde für jeden Garten und benötigen natürlich wie jede Pflanze Aufmerksamkeit und Pflege, damit sie gesund bleiben, wachsen und jedes Jahr wieder blühen. Regelmäßiges Gießen, gute Düngung, Rückschnitt zur richtigen Zeit und auf die richtige Art - das alles sind Selbstverständlichkeiten. Und genauso ist es auch jedem Rosenbesitzer klar, dass er seinen Pflanzen für ihr unbeschadetes Überwintern besonderen Schutz bieten muß.

Kletterrosen sind die Zierde eines jeden Gartens und müssen im Winter geschützt werden.
Kletterrosen sind die Zierde eines jeden Gartens und müssen im Winter geschützt werden.

Kletterrosen - und vor allem die besonders stark wachsenden und rankenden Ramblerrosen sind wegen Ihrer Größe (manche werden bis zu 6 Meter hoch) natürlich nicht so leicht für das Überwintern "einzupacken" wie es vielleicht eine kleine Beetrose oder ein Hochstamm sind. Aber zum Glück ist das auch nicht nötig.

Kletterrosen sind besondere Rosen

    • Kletterrosen klettern, wie der Name schon sagt. Sie benötigen Rankhilfen, seien es Spaliere, Gitter, Pergolas oder auch Bäume. Dort bilden Sie meterlange Triebe aus und wachsen zumeist sehr schnell. Im Gegensatz zu Rosensträuchern und Beetrosen werden Sie sehr wenig zurück geschnitten, so dass die meisten vorhandenen Triebe nach einigen Jahren ohnehin  - da mehrjährig -  zwar immer noch sehr biegsam und formbar, aber fest und widerstandsfähig sind. Im Normalfall halten die Rosentriebe den Frost also sehr gut aus.
    • Der Beginn der richtigen Vorbereitung auf das Überwintern liegt im Prinzip bereits im Sommer. Sie sollten Rosen ab Juli nicht mehr mit Stickstoff düngen, damit die neuen Triebe bis zum Herbst aushärten und die Pflanzen damit widerstandsfähiger in die kommende Frostperiode gehen können.
    • Das bedeutet, dass Sie dann lediglich noch den Fuß der Rose schützen müssen. Der erste Schritt hierzu besteht bereits im richtigen Pflanzen (tief genug, dass die besonders frostempfindlichen Veredlungsstellen unter der Erdoberfläche liegen). Und vor dem Winter häufeln Sie dazu noch ca. 15 bis 20 cm den Boden um die Rose herum an. Noch besser ist ein Gemisch aus Kompost und Mutterboden. Abschließend legen Sie noch Reisig (Tanne, Fichte...) um den Fuß der Rose.

    Überwintern an problematischen Standorten

      • Wenn Ihre Kletterrosen an einem besonders windigen und sonnigen Platz stehen, sollten Sie jedoch noch einige zusätzliche Maßnahmen zu ihrem Schutz während des Überwinterns ergreifen. Starke frostige Winde können ebenso gefährlich sein wie die oft sehr aggressive Wintersonne. Deshalb hängen Sie bei derart gefährdeten Rosen weiteren Tannenreisig zwischen die Zweige und/oder beschatten die Triebe mit Kunststoffvlies. Schilfmatten sind ebenso zum Schutz geeignet.
      • Bitte beachten Sie unbedingt, dass Sie Ihre "Schutzvorrichtungen" nicht zu früh wieder entfernen. Besonders im ganz zeitigen Frühjahr, wenn sich plötzliche intensive Sonneneinstrahlung und Wärme mit immer wiederkehrendem starkem Temperaturabfall während der Nacht abwechseln, sind Ihre Rosen besonders empfindlich. Erst wenn es dauerhaft frostfrei wird, legen Sie Fuß Ihrer Rose wieder frei.

      Achten Sie darauf, dass Sie unempfindliche, widerstandsfähige Kletterrosen-Sorten wählen, wenn Sie sich Ihre ersten Rosen anschaffen. Suchen Sie Ihnen gute Standorte aus und schützen Sie Sie während der kalten Jahreszeit - dann überwintern sie unbeschadet und werden sie es Ihnen in jedem Jahr wieder mit reicher, wunderschöner Blütenpracht danken.

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