Rosen gelten als die Königinnen der Blumen und sie sind wirklich schön anzusehen. Bei der Pflege eines Rosenstocks gibt es zwar einiges zu beachten, aber so schwer ist es gar nicht.
- 29.09.2010 Kerstin Leibrich
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
- Humus
- scharfe Rosenschere
- evtl. Baumschere
- evtl. Fungizide
So pflegen Sie einen Rosenstock
- Zuerst sollten Sie einen guten Standort für den Rosenstock finden. Er sollte luftig sein, aber windgeschützt. Rosen lieben die Sonne und sollten mindestens die Hälfte des Tages Sonne an Ihrem Platz haben, müssen aber gleichzeitig vor Trockenheit geschützt werden.
- Der Boden um den Rosenstock herum muss regelmäßig mit frischem Humus versorgt werden, damit er nicht auslaugt.
- Im Frühling sollten Sie auf wilde Triebe achten, die meist unter der Veredelungsstelle wachsen und anders aussehen, als die normalen Triebe der Rose. Reißen Sie diese Triebe direkt an Ihrem Ursprung aus.
- Verblühte Blüten müssen entfernt werden, damit sie nicht als Nährboden für Krankheitserreger dienen.
- Wenn sie verblüht sind, wird der Rosenstock bis auf einen kräftigen Trieb zurückgeschnitten. Dadurch bildet sich eine zweite Generation von Blüten.
- Im Herbst werden die Rosen bis auf das erste Auge unter der Blüte zurückgeschnitten. Man sollte immer darauf achten, dass einige Zentimeter überbleiben, falls Frost einen Teil der Rose absterben lässt.
- Rosen können durchaus zwei Wochen ohne Wasser auskommen, wenn sie nicht gerade frisch gepflanzt sind. Bei Sandböden brauchen Sie jedoch mehr Wasser. Wenn Sie in voller Blüte stehen, sollte man sie ebenfalls öfter bewässern. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, den Boden und nicht die Blüten nass zu machen.
- Sie schneiden die Rosen von Februar bis März. Wenn es noch Bodenfrost gibt, müssen Sie noch etwas warten. Ideal sind Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die Triebe werden mit einer scharfen Rosenschere glatt abgeschnitten. Vermeiden Sie dabei näher als 5 cm an ein Auge heranzukommen. Der Schnitt sollte leicht schräg sein und zum Auge hin ansteigen. Dicke Äste können Sie mit einer Baumschere abschneiden. Auf jeden Fall sollten Sie totes Holz, schwache und zu dicht stehende Triebe entfernen.
- Es gibt einige Krankheiten, die Rosenstöcke befallen können. Besonders verbreitet ist der Sternrußtau, der sich durch große braune oder schwarze Flecken bemerkbar macht. In diesem Fall besteht die Möglichkeit Ihre Rosen mit Fungiziden spritzen.