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Kletterrosen winterfest machen

Alle Rosen, auch Kletterrosen, muss man winterfest machen. Mit dieser Maßnahme bleibt Ihre Zierpflanze gesund und blüht im folgenden Jahr erneut.

Kletterrosen sind wahre Meister der Kletterkunst und ranken für ihr Leben gerne.
Kletterrosen sind wahre Meister der Kletterkunst und ranken für ihr Leben gerne.

Egal, ob es sich um Beetrosen, Edelrosen, Strauchrosen, Hochstammrosen, Kletterrosen oder Ramblerrosen handelt - alle Sorten erwarten gute Pflege. Stehen die Pflanzen das ganze Jahr über auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten, müssen Sie diese winterfest machen.

Rosen sind nicht vollkommen winterfest

Möchten Sie Ihre Kletterrosen lange erhalten und ihre Blühfreudigkeit fördern, schützen Sie diese vor Frost und möglichen Schäden. Besonders frisch gepflanzte und junge Gewächse, deren Triebe noch nicht genügend abgehärtet sind, benötigen Vorsichtsmaßnahmen.

Dabei schadet nicht nur die große Kälte den Pflanzen, sondern auch trockene und kalte Winde sowie die brennende Wintersonne. Die Sonnenstrahlen erwärmen die frische Rinde und regen das Verdunsten von Wasser an. Da Rosen aus gefrorener Erde kein Wasser zu holen vermögen, vertrocknen diese im Winter sehr leicht.

Bevor Sie die Kletterkünstler winterfest machen, bereiten Sie diese auf die kalte Jahreszeit vor. Dazu stellen Sie die Düngergabe ab August ein, damit die Abhärtung für den nahenden Frost beginnen kann.

Mit wenig Aufwand die Kletterrosen vor Kälte schützen

Vor dem Kälteeinbruch dürfen Sie die Pflanzen auf keinen Fall zu stark zurückschneiden. Der Eingriff hinterlässt Wunden und in diese eindringende Kälte kann zerstörend wirken. Es genügt, wenn Sie vertrocknetes Laub und Blüten entfernen. Der Hauptrosenschnitt erfolgt erst im Frühjahr und am besten zur Zeit der Forsythienblüte.

Die Rosenpflege nimmt im Herbst recht wenig Zeit in Anspruch. Die Pflanzen sind leicht …

Machen Sie die Kletterrosen winterfest, indem Sie den Boden um die Rosen herum bearbeiten. Wichtig ist, dass Sie die Erde um den Stamm herum circa 20 Zentimeter hoch anhäufeln. Für die große Kälte verteilen Sie noch eine Schicht aus Laub oder Reisig oder Vlies darüber.

Achten Sie vor allem auf die empfindlichen Veredelungsstellen. Diese Verdickungen über den Wurzeln müssen mindestens 5 Zentimeter tief unter der Erdoberfläche liegen. Erst dann sind die Pflanzen winterfest und auch leichte Fröste können den empfindlichen Rosen nichts anhaben.

Erwarten Sie eine große Kälte oder ist Ihr Schützling noch jung, können Sie diesen auch einpacken. Geeignet ist spezielles Material aus dem Fachhandel. Verwenden Sie auf keinen Fall Plastik, da darunter die Luft nicht zirkulieren kann und angestaute Feuchtigkeit die Entstehung von Pilzerkrankungen fördert.

Machen Sie bei Frostschäden das Richtige

Nach einem harten Winter zeigen Kletterrosen im Frühjahr manchmal ein trauriges Bild. Je nachdem, wie groß der Schaden ist, sind die Zweige dunkelbraun gefärbt und keine Blätter und Blüten sind mehr zu sehen. Beginnen die Pflanzen doch noch auszutreiben, ist ein Rettungsversuch lohnenswert.

Je nachdem, wie stark die Rose geschädigt ist, entfernen Sie die abgestorbenen Triebe oder führen einen kompletten Rosenschnitt durch. Verwenden Sie dazu ein scharfes und absolut sauberes Messer. So verhindern Sie, dass die Pflanze auch noch mit krank machenden Keimen infiziert wird.

Falls dennoch keine Erholung der Pflanze zu erwarten ist, tauschen Sie diese durch eine neue aus. Bevor Sie diese setzen, reinigen Sie den Boden von allen Überresten und erneuern Sie diesen.

Schützen Sie die Kletterrosen rechtzeitig vor dem Frost, überstehen sie den Winter schadlos. Ist die Kälte vorbei, entfernen Sie den Schutz. Rechnen Sie mit April, ungefähr zu der Zeit, wenn die Forsythiensträucher blühen.

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