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Klepper: Faltboot gebraucht kaufen - das sollten Sie dabei beachten

Ein Klepper-Faltboot war damals der Inbegriff der Innovation und Freiheit, ein eigenes kleines Boot zu benutzen. Heute sind diese Boote, wie der Aerius, immer noch ein Maßstab für Qualität und pfiffiges Design. Wenn Sie noch so Rarität erwerben möchten, sollten Sie auf ein paar Dinge achten.

Ein Klepper-Faltboot ist so stabil wie ein Kajak.
Ein Klepper-Faltboot ist so stabil wie ein Kajak.

Was Sie benötigen:

  • Wassersportgeschäft
  • Internet

Klepper - die Firma war weltweit bekannt für Innovationen

  • Wer nicht mehr ganz jung ist, kennt den Spruch der Firma Klepper noch: "Von Rosenheim in die ganze Welt." Dieser Slogan war hauptsächlich auf das Klepper Faltboot ausgerichtet, wobei auch hervorragende Regensachen produziert wurden.
  • Das Faltboot ermöglichte einer Generation, die nicht viel Geld hatte, dennoch die Freiheit, mit einem kleinen Boot mittels Paddel oder auch kleinem Segel mit wenig Platzbedarf mobil zu sein.
  • Die Technik mit hartem Holzinnenleben zum Stecken und einer robusten Außenhaut war einzigartig und wurde erst viel später durch die Kunststoffbauweise der modernen Kajaks und Kanus verdrängt.

Das Faltboot sollten Sie genau ansehen vor dem Kauf

  • Sie können nach Ihrem Klepper-Faltboot an verschiedenen Stellen suchen, eine Möglichkeit ist es, wenn Sie direkt bei der Firma in Rosenheim nachfragen, denn die Boote werden noch produziert.
  • Weiter können Sie sich erkundigen in Fachgeschäften für Wassersport oder bei Tauschbörsen und Flohmärkten stöbern.
  • Wenn Sie nun ein gebrauchtes Klepper-Faltboot gefunden haben, gilt es dieses, unabhängig vom Alter auf seine Fahrtauglichkeit zu untersuchen.
  • Sehen Sie sich das Boot unbedingt vorher an, es ist wichtig, dass alle Teile da sind, das Boot hat ein Gerippe aus Holzteilen, die zusammengesteckt werden und dann gespannt werden. Wenn ein Teil fehlt, funktioniert das nicht mehr richtig. Der Clou bei diesen Booten war und ist, dass man sie als Einzelperson ohne Werkzeuge zusammenbauen kann.
  • Das Holz sollte keine Schäden aufweisen, also nicht schimmelig oder angebrochen sein. Wenn nur der Lack ein bisschen abblättert, ist das nicht so schlimm, das kann man wieder lackieren.
  • Die Außenhaut sollten Sie auch ganz genau auf etwaige Schäden überprüfen, denn die Lagerung ist dabei sehr wichtig. Das Boot sollte trocken, dunkel und ohne Last gelagert werden, wenn schwere Teile darauf lagen, kann es sein, dass die Außenhaut irreparable Schäden hat und undicht ist.
  • Die Außenhaut ist unten aus dickem Gummi und oben aus Stoff, der ähnlich einem Cabriodachstoff wasserdicht ist. Allerdings sollte der Stoff keine Löcher oder Knicke haben, die sich nicht glätten lassen.
  • Bauen Sie das Boot vor dem Kauf unbedingt einmal ganz auf und wieder ab, denn so können Sie schnell feststellen, ob eventuell Teile verzogen sind oder fehlen.
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