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Katzen: Schockverhalten erkennen und richtig reagieren - so geht's

Es gibt verschiedene Auslöser, wenn die Katzen unter Schock stehen. Damit sich der Zustand aber nicht noch verschlechtert, sondern dem Tier möglichst schnell geholfen werden kann, sollten Sie wissen, wie sich das Schockverhalten bei Katzen äußern kann.

Ein starrer Blick als Zeichen für einen Schock.
Ein starrer Blick als Zeichen für einen Schock.

Was Sie benötigen:

  • Tierarzt
  • Warme Unterlage
  • Decke
  • Zuwendung

Das Schockverhalten zeigt Ihnen ganz deutlich, dass Ihre Katzen sofort Hilfe benötigen.

  Auslöser für einen Schock bei Katzen

  • Es gibt verschiedene Ursachen, die bei Ihren Katzen zu einem Schock führen können. Wenn sich Ihre Katzen verletzt und viel Blut verloren haben, kann es schnell zu einem Schock kommen. Daher zeigen die Tiere bei einem schweren Unfall immer ein ganz deutliches Schockverhalten.
  • Aber auch andere Ursachen, wie zum Beispiel Gerinnungsstörungen im Blut oder auch unbemerkte innere Blutungen können zu dieser brisanten Lage führen. Auch wenn die Tiere giftige Substanzen aufnehmen, kann es schnell zum Schock kommen.
  • Egal, was der Auslöser ist – die Tiere brauchen dann schnelle Hilfe. Denn zum einen kann dieser Zustand lebensbedrohlich sein, und zum anderen können wichtige Vitalfunktionen ausfallen, wenn das Schockverhalten nicht behoben und der Schock schnell überwunden wird.

So erkennen Sie das Schockverhalten bei Katzen

  • Die Symptome bei einem Schockverhalten sind in der Regel immer gleich. Kleine Abweichungen sind aber möglich. Die Tiere sind sehr teilnahmslos und in den meisten Fällen apathisch. Es besteht kein Interesse mehr an dem was um die Katze herum passiert, und auch der Blick der Katzen ist starr, und nur in eine Richtung gerichtet.
  • Die Atmung der Katzen ist meistens etwas schneller als normal, dafür atmen die Tiere aber nur sehr flach, wodurch wenig Luft in die Lungen kommt. Daher können bei einer sehr schwachen Atmung auch noch weitere Folgen wie die Unterversorgung mit Sauerstoff auftreten.
  • Wenn Sie sich nun die Schleimhäute der Katzen genau ansehen, dann werden diese sehr blass sein. Das können Sie feststellen, wenn Sie sich das Zahnfleisch der Katzen ansehen, oder die Augenlider etwas anheben. Meistens sind die Schleimhäute nur noch ganz blass rose gefärbt oder haben fast die ganze Farbe verloren.

So handeln Sie richtig, wenn Ihre Katzen einen Schock haben

  • Es ist wichtig, dass möglichst alle Körperfunktionen der Tiere aufrechterhalten werden. Dazu müssen Sie die Katzen warm zudecken und nach Möglichkeit auf einen weichen und warmen Untergrund legen.
  • Als Nächstes sollten Sie unverzüglich einen Tierarzt um einen Hausbesuch bitten. Denn nur dieser kann die Katzen richtig untersuchen und die lebensrettenden Maßnahmen einleiten.
  • Danach sollten Sie dafür sorgen, dass die Tiere ausreichend Luft bekommen. Das Atmen fällt den Katzen etwas leichter, wenn Sie den Hals der Tiere leicht überstrecken. Dafür legen Sie den Kopf der Katze etwas weiter in den Nacken, denn so wird der Weg für die Luftzufuhr wieder frei.

Lassen Sie die Katzen niemals alleine, wenn die Tiere ein deutliches Schockverhalten zeigen, sondern sprechen Sie beruhigend mit den Tieren und sorgen Sie für einen ganz vorsichtigen Körperkontakt, indem Sie die Hand an die Tiere legen.

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