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Jeans kürzen - so gehen Sie vor

Jeans kürzen ist etwas schwieriger, als normale Hosen zu kürzen. Das liegt aber nur daran, dass Sie eine Nähmaschine und eine Jeansnadel benötigen, weil es sonst recht mühsam ist, den dicken Stoff zu durchnähen. Zwar ist es bei einigen Jeansträgern immer noch Mode, die Jeans so zu tragen, dass sie die Straßen streift und ausfranst, aber irgendwann kommt dann wohl doch auch der Moment, wo man diesen Stil leid ist, die Jeans aber nicht wegschmeißen möchten. Dann ist der Augenblick gekommen, die Jeans zu kürzen. Sie können das auch selbst und brauchen dazu keinen Änderungsschneider.

Irgendwann sollten ausgefranste Jeans gekürzt werden.
Irgendwann sollten ausgefranste Jeans gekürzt werden.

Was Sie benötigen:

  • Nähmaschine
  • Jeansnadel
  • Schere
  • Stecknadeln
  • Nähgarn

So kürzen Sie erfolgreich Jeans

  1. Ziehen Sie die Jeans an. Schlagen Sie die Hosenbeine unten nach innen ein. Markieren Sie mit Stecknadeln die Stelle, an der die Jeans enden soll. Es ist nicht nötig, auch das zweite Hosenbein so zu markieren. Den Grund erfahren Sie etwas weiter unten. Am einfachsten ist es, wenn Ihnen jemand die Hosenlänge markiert. Denn jedes Mal, wenn Sie sich bücken, um mit einer Stecknadel die richtige Länge zu markieren, rutscht ihnen die Hose hoch. Sie können also allein nur durch mehrmaliges Justieren die richtige Hosenlänge festlegen: Also feststecken, dann sich aufrichten und schauen, ob das Hosenbein die richtige Länge hat. Ist es etwa einen Zentimeter zu kurz, dann wieder bücken und die Stecknadel um einen Zentimeter nach unten verschieben.
  2. Schneiden Sie das eine Hosenbein ab. Aber geben Sie auf jeden Fall zwei Zentimeter ab der Markierung mit der Stecknadel hinzu. Sie nähen nämlich Hosenbeine kürzer, indem Sie den Saum zweimal nach innen einschlagen.
  3. Sie sollten auf jeden Fall mit einer Nähmaschine den Saum umnähen. Das geht sehr viel leichter, weil Sie ja drei Stofflagen durchdringen müssen. Es ist nicht nötig, die Schnittkante zu versäubern, da Sie ja verschwindet, wenn Sie den Hosensaum zweimal umschlagen.
  4. Außerdem müssen Sie eine Jeansnadel verwenden. Die normalen Nadeln zerbrechen leicht, denn Jeansstoff ist ein sehr robuster Stoff, und ganz besonders, wenn Sie über die verdickten Stellen nähen (da, wo die Naht längs das Hosenbein entlang verläuft), passiert das ganz schnell.
  5. Nähen Sie nun den eingeschlagenen Hosensaum um, indem Sie einfach oder mehrfach darüber steppen. An den verdickten Stellen sollten Sie am besten per Hand das Rad drehen, damit Ihnen auch die Jeansnadel nicht bricht.
  6. Wenn Sie den Hosensaum einmal umrundet haben, sollten Sie mehrmals auf einer Strecke von einem halben Zentimeter hin und her nähen, damit der Faden gut vernäht ist und sich nicht im Laufe der Zeit löst.
  7. Das abgeschnittene eine Hosenbein verwenden Sie anschließend, um es auf das zweite, noch abzuschneidende Hosenbein zu legen. Sie wissen dann genau, wo Sie abschneiden müssen. Sie müssen sehr exakt arbeiten, wenn Sie Hosen kürzen. Denn wenn Sie auch nur einen halben oder einen Zentimeter unterschiedlich kürzen, sieht man das recht leicht, besonders, wenn Sie unter Jeans weiße High Heels tragen. Dann verzeiht Ihnen das das menschliche Auge, das gewohnt ist, zwei gleiche Längen von Hosenbeinen zu sehen, nicht.
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