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Islandpferde: Futter - so gelingt eine rassegerechte Fütterung

Islandpferde sind sehr beliebt bei Züchtern und Familien mit Kindern, die einen Bauernhof besitzen. Zu einer artgerechten Haltung gehört auch eine rassegerechte Fütterung, bei der spezielles Futter nötig ist. Hierbei gilt es allerdings einige Punkte zu beachten.

Das Futter der Islandpferde ist speziell.
Das Futter der Islandpferde ist speziell.

Allgemeine Informationen zu Islandpferden

  • Islandpferde kennt man auch unter den Bezeichnungen Islandpony oder allgemein Isländer. Hierbei handelt es sich um eine robuste Pferderasse, die ebenfalls von Erwachsenen geritten werden kann, was bei Ponys nicht grundsätzlich der Fall ist. Ein Islandpferd ist es nur dann, wenn alle Vorfahren ohne Ausnahme in Island geboren wurden.
  • Das Tier ist europaweit und auch in Nordamerika verbreitet. Es kann bis zu 150 cm hoch werden. Die Farben sind sehr vielseitig. Alle außer Tigerschecke sind möglich.
  • Die Pferderasse ist sozial sehr anpassungsfähig, genügsam und eignet sich bestens zum Reiten durch Erwachsene und Kinder. Das Islandpferd ist eines der wenigen Rassen, die zwei spezielle Gangarten beherrscht. Hierzu zählen Tölt und der Passgang. Beim Tölt ist die Schrittfolge ein Viertakt. Es befinden sich hierbei nur zwei Hufe am Boden, sodass es so aussieht, als würde das Pferd tanzen. Der Rennpass ist der Töltgang in Renngeschwindigkeit.
  • Aufgrund der nordischen Herkunft benötigen die Tiere ein spezielles Futter. Das Grundfutter ist mit dem eines normalen Pferdes beinahe identisch, benötigt allerdings einige Zugaben, die auf die Islandpferde abgestimmt sind.

Tipps zum rassegerechten Futter

  • Bei Islandpferden ist rassegerechtes Futter sehr wichtig. Es ist unbedingt notwendig, dass die Tiere einen unbegrenzten Zugang zu frischem Heu auf einer Weide haben. Die Pferderasse zählt zu den Steppentieren und kann ein Leben lang ohne Hafer auskommen, aber nicht ohne Heu. Denn dies ist Hauptfutter, das lebensnotwenig für sie ist, da es den Phosphor- und Kalziumbedarf vollständig deckt.
  • Wichtig ist es auch, den Salzbedarf der Islandpferde zu decken. Hierfür mischen Sie etwas Salzgranulat für Pferde in das Trinkwasser oder hängen Salzlecksteine auf. Achten Sie allerdings darauf, dass sich diese außer Reichweite von Fohlen befinden.
  • Graspellets eignen sich auch gut als Nahrungszusatz. Im Sommer sollten Sie auf frische Nahrung Wert legen. Füttern Sie ab und zu auch ein paar Möhren oder Äpfel, um den Vitaminhaushalt zu decken. Im Winter sind Stroh und Heu ein gern gesehener Gast in den Futterkrippen.
  • Das Pferd braucht feste Fütterungszeiten und Mengen. Füttern Sie morgens und abends. Abends darf es ruhig etwas mehr sein, da das Tier nachts gerne frisst. Legen Sie eine gewisse Menge fest, die auf den Energiebedarf des Tieres abgestimmt ist. Auf diese Weise können Sie das Gewicht kontrollieren.
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