Was Sie benötigen:
  • Zeit
  • Geduld
  • Puder
  • Wundsalbe
  • evtl. Trichter
  • Tierarzt
  • Tiertherapeut
  • Tierheilpraktiker

Wenn sich Ihr Hund so sehr kratzt, dass die Haut wund wird, dann sollten Sie diese Stellen sofort schützen und dann die Ursachen herausfinden, damit es dem Tier bald wieder besser geht.

Verhindern, dass sich der Hund wund kratzt

  • Wenn sich der Hund kratzt, denn lenken Sie das Tier ab. Dies kann mit einem Spiel, einem Spaziergang oder etwas anderem sein, das Ihrem Tier Freude bereitet. Wenn Sie einen speziellen Trichter zu Hause haben, dann können Sie diesen dem Hund anziehen.
  • Je nachdem wo sich die Stelle befindet, an der sich Ihr Hund wund kratzt, können Sie auch einen lockeren Verband anlegen, um die Haut dort vor weiterem Schaden zu schützen.

Die wunde Haut behandeln

  • Wenn sich Ihr Hund wund gekratzt hat, dann hilft es dem Tier, wenn Sie etwas Wund- und Heilpuder auf die gereizte und evtl. nässende Haut auftragen. Das schützt und beruhigt die Haut und beugt Entzündungen vor.
  • Ist die Haut wund aber nässt nicht, dann können Sie mit einem nassen und kalten Waschlappen die betroffenen Hautstellen kühlen. Ihrem Hund tut das Kühle gut, da auch der Juckreiz verschwindet und die Haut danach weniger wehtut.
  • Eine heilende Wundsalbe sollten Sie allerdings nur dann auftragen, wenn die Stelle trocken ist und Sie dafür sorgen können, dass der Hund nicht daran leckt. Zwar ist die Wundsalbe für Ihren Hund nicht schädlich, aber die Salbe kann dann nicht wirken, wenn der Hund sie ableckt.

Wenn der Hund immer weiter kratzt

  • Wenn der Hund nicht aufhört mit dem Kratzen und die Haut wund bleibt, dann sollten Sie eine genaue Diagnose von einem Tierarzt oder einem Tierheilpraktiker stellen lassen. Oft können auch Parasiten, die sich auf der Haut oder im Fell befinden, schuld daran sein, wenn sich Ihr Hund wund kratzt.
  • Hat Ihr Hund Parasiten, dann wird Ihnen der Tierarzt ein passendes und schnell wirkendes Mittel dagegen verschreiben. Danach geht es Ihrem Hund wieder besser und er kratzt sich auch nicht mehr wund.
  • In einzelnen Fällen kann es vorkommen, dass der Hund im Verhalten gestört ist und dadurch eine Art Zwang zum Kratzen entwickelt hat. Aber auch hier können Sie professionelle Hilfe für Ihren Hund in Anspruch nehmen. In jeder Region gibt es ausgebildete und qualifizierte Tiertherapeuten, die dem Hund helfen können.

Bessert sich das Verhalten nicht und die Haut kann binnen einer Woche nicht abheilen, weil der Hund weiterhin kratzt, dann suchen Sie einen Tierarzt auf.

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