Was Sie benötigen:
  • Tierarzt
  • Spot On
  • Flohkamm

Es gibt Hunde, die sich so gut wie gar nicht kratzen, und es gibt Hunde, die sich ganz plötzlich und ohne sichtbaren Grund ständig kratzen. Wenn der Hund sich nicht davon abbringen lässt und Sie den Eindruck haben, dass sich dieses Verhalten verstärkt, dann sollten Sie der Ursache für das Kratzen auf den Grund gehen.

Juckreiz - wenn sich der Hund ständig kratzt

  • Juckreiz beim Hund kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Von zu trockener Haut bis hin zu einem Flohbefall oder einer Futtermittelallergie kann alles Mögliche den Juckreiz auslösen. Dennoch gibt es einige Anhaltspunkte, nach denen Sie ein bestimmtes Verhalten deuten können. Wenn zu dem normalen Kratzen auch noch ein Belecken oder Benagen verschiedener Körperstellen hinzukommt, dann kann es sich um einen Floh- oder Milbenbefall handeln.
  • Kratzt sich der Hund überwiegend hinter den Ohren oder nur hinter einem Ohr, dann besteht die Möglichkeit, dass sich Ihr Hund Ohrmilben eingefangen hat. Viele Tiere, die an Ohrmilben leiden, kratzen sich nicht nur häufig an den Ohren, sondern halten auch oft den Kopf schief. Ob Ihr Hund sich mit Ohrmilben infiziert hat, können Sie leicht erkennen, indem Sie in die Ohrmuschel schauen. Sehen Sie hier braune Krusten oder dunkle Absonderungen, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um Ohrmilben. Mit einem Spot On vom Tierarzt wird der Hund diese Milben schnell los und der Juckreiz verschwindet.
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  • Auch Zecken und Flöhe lösen beim Hund einen Juckreiz aus. Während sich das Jucken bei einem Zeckenbefall auf eine bestimmte Stelle des Körpers bezieht, hat der Hund bei einem Flohbefall Juckreiz am gesamten Körper. Es kann passieren, dass sich der Hund nicht nur kratzt, sondern zusätzlich auch noch auf dem Boden rollt, um den Juckreiz so auch an sonst kaum erreichbaren Stellen zu lindern. Flöhe sind sehr klein und in der Regel sehen Sie diese Parasiten kaum. Auf hellem Fell oder im Bauchbereich sind diese kleinen Blutsauger nur durch ganz genaues Hinschauen zu entdecken. Mit einem einfachen Trick können Sie aber auch einen Flohbefall feststellen. Kämmen Sie den Hund an einer Stelle mit einem Flohkamm aus, geben das ausgekämmte Fell auf ein Küchenkrepp und sprühen etwas Wasser darüber. Flöhe, bzw. der Flohkot, besteht aus winzig kleinen Punkten, die sich, mit Wasser vermischt, rot färben.


Gegen alle Parasiten bekommen Sie beim Tierarzt schnell wirkende Mittel. Milben, Flöhe und Zecken werden schnell vernichtet und der Hund kratzt sich nicht mehr ständig. Falls Sie eine Futtermittelallergie vermuten, dann fragen Sie Ihren Tierarzt nach einem geeigneten Futter und stellen den Hund auf ein Futter ohne Zusätze um.


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