Was Sie benötigen:
  • artgerechtes Futter
  • Medikamente

Ursachen für den Federverlust bei Hühnern

Wenn Hühner die Federn verlieren, muss das keine Krankheit sein.

  • Im Frühjahr und im Herbst wechseln auch Hühner die Federn. Das ist normal und keine Krankheit. Man nennt das die Mauser. Damit die Hühner diese gut überstehen, sollten Sie in dieser Zeit auf jeden Fall für eine ausreichende Kalk- und Eiweißversorgung durch ein spezielles Futter sorgen.
  • Wenn einzelne Hühner plötzlich kahl oder fast kahl sind, haben sie vermutlich einen Schock bekommen. Denn Hühner können mit einer Schreckmauser reagieren. Das ist ein natürlicher Schutz. Falls ein Fressfeind einen Vogel nur am Gefieder erwischt, so bleibt beispielsweise die verblüffte Katze manchmal nur mit Federn im Maul zurück. Schützen Sie Ihre Hühner vor Angreifern und sorgen Sie für gutes Futter.

Krankhafte Ursachen, wenn die Tiere Federn verlieren

  • Nackte Hühner, also wenn Sie kaum oder keine Federn mehr sehen, sind ein Alarmzeichen. Da läuft möglicherweise bei der Haltung etwas gründlich schief. Die Hühner sind in einem zu engen Stall und haben keinen Auslauf. In dem Fall sollten Sie die komplette Hühnerhaltung noch einmal überdenken. Ihre Hühner verhalten sich wie in einer Legebatterie.
  • Generell kann auch Mangelernährung oder die Unsitte, Hühner mit Speiseresten zu füttern, dazu führen, dass diese die Federn verlieren. Besonders Salz in Speisen führt oft dazu. Auch sollten Speiseabfälle, die tierische Produkte enthalten, nie an Nutztiere verfüttert werden.
  • Wenn die Hühner insgesamt unruhig wirken, sich häufig kratzen und stärker putzen als normal, liegt der Verdacht nahe, dass diese von Parasiten, zum Beispiel Milben, befallen sind. In dem Fall müssen Sie den Tierarzt rufen, der die Hühner medikamentös behandelt. Die Parasiten sind nicht nur unangenehm, sondern rauben den Hühnern auch die Kraft, was dazu führt, dass diese die Federn verlieren und auch schwer erkranken können.

Wenn die Hühner die Federn verlieren, sollten Sie auf jeden Fall immer für gutes Futter sorgen und die Tiere aufmerksam beobachten und gegebenenfalls den Tierarzt rufen.