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Hühner: Küken aufziehen - das sollten Sie beachten

Wenn sich die Glucke nicht um die Küken kümmert oder kümmern kann, dann ist Ihre Hilfe nötig. Sie müssen das Aufziehen der Tiere übernehmen und dabei so gut wie möglich für den Nachwuchs sorgen, damit sich die Hühner richtig entwickeln können.

Küken brauchen einen geschützen und warmen Bereich.
Küken brauchen einen geschützen und warmen Bereich.

Was Sie benötigen:

  • Starterfutter
  • Kükenmehl
  • Wärmelampe
  • Stroh
  • Einstreu

Kümmern sich die Hühner nicht um die Küken, dann können Sie diese selber aufziehen.

So versorgen Sie den Nachwuchs der Hühner

  • Wenn sich die Glucke nicht um den Nachwuchs kümmert, dann müssen Sie helfen und die Tiere aufziehen. Dabei müssen Sie die Glucke so gut wie möglich ersetzen, denn auch die Nestwärme ist ein wichtiger Punkt bei der Aufzucht.
  • Im Gegensatz zu kleinen Vogelbabys ist den Küken das Picken nach Futter angeboren. Das erleichtert Ihnen die Aufzucht, denn die Tiere müssen nicht aufwendig mit speziellem Futter und einer Pipette versorgt werden.

Die richtige Unterkunft für die Küken

  • Es reicht aus, wenn Sie im Stall einen kleinen Bereich abtrennen, und so die Küken gut geschützt unterbringen können. Die anderen Hühner dürfen keine Möglichkeit haben, in diesen Bereich zu gelangen, denn diese könnten die kleinen Tiere angehen.
  • Sorgen Sie für eine angenehm warme und konstante Temperatur, die bei ungefähr 25 bis 30 Grad liegen sollte. Das erreichen Sie ganz einfach mit einer speziellen Wärmelampe, die Sie anbringen sollten.
  • Geben Sie reichlich Streu und Stroh auf den Boden und sorgen Sie dafür, dass die Tiere auch vor Zugluft gut geschützt sind. Ein kleines und warmes Nest sorgt dafür, dass sich die Tiere dort wohlfühlen und Sie sie richtig aufziehen können.

Das richtige Futter zum Aufziehen

  • In den ersten zwei Tagen nach dem Schlüpfen müssen Sie dem Nachwuchs kein spezielles Futter anbieten, denn die Tiere ernähren sich dann noch von dem sogenannten Dottersack.
  • Damit die kleinen Hühner aber auch danach gut versorgt sind, sollten Sie ihnen entweder ein spezielles Starterfutter für Küken geben oder Sie verwenden Kükenmehl zum Aufziehen.
  • Geben Sie das Futter in eine flache Schale und zerstampfen Sie es gegebenenfalls ein wenig. Auch frisches Trinkwasser sollten Sie den Tieren durchgehend anbieten.

So wachsen die Tiere heran

  • Bis zur achten Lebenswoche können Sie die Tiere mit Starterfutter aufziehen. Danach sollten Sie das Futter nach und nach mit normalem Futter für Hühner austauschen und den Nachwuchs ausschließlich an das neue Futter gewöhnen.
  • Lassen Sie die Küken jetzt auch mit den anderen Hühnern im Stall zusammen und beobachten Sie, wie sich die Tiere verhalten. Lässt das Wetter es zu, dann gewähren Sie ihnen auch Auslauf, denn dort werden die Jungen sofort mit dem Picken beginnen und sich auf Futtersuche begeben.

Achten Sie immer auf Sauberkeit und Hygiene im Hühnerstall, denn nur so können sich die Kleinen gesund entwickeln.

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