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Heizdraht richtig verwenden - so geht's

Heizdraht kann vielfältig eingesetzt werden. Auch wenn er häufig nur mit geringem Stromfluss betrieben wird, ist es wichtig, ihn korrekt anzuwenden. Was muss dabei beachtet werden?

Heizdraht verhindert Eiszapfen.
Heizdraht verhindert Eiszapfen. © Lizzy_Tewordt / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Heizdraht
  • Fehlerstromschutzschalter
  • Überhitzungssicherung

Im Winter können Sie Heizdraht dazu verwenden, um Ihre Dachrinne vor dem Einfrieren zu bewahren oder Tieren, die Sie draußen halten, Wasser ohne Frost zu garantieren. Darüber hinaus eignet sich der Heizdraht für zahlreiche andere Anwendungszwecke. 

Heizdraht für Tiertränken

  • Wenn Sie einen Heizdraht verwenden, um etwa eine Tränke für Tiere im Winter vor dem Frost zu schützen, dann sollten Sie einen Fehlerstromschutzschalter nutzen. Dieser wird bei der Verwendung von niedrigen Spannungen eingesetzt und verhindert, dass Fehlströme (z. B. bei beschädigter Isolierung oder Berührung) fließen. Dann wird die Stromzufuhr abschaltet.
  • Ebenso ist eine Überhitzungssicherung sinnvoll. Diese sorgt dafür, dass sich die Stromzufuhr automatisch abschaltet, wenn Sie dies einmal vergessen haben und eine Überlastung droht.
  • Für die Tränke können Sie dann einen Heizdraht oder einen Aquarienheizstab verwenden. Der Draht sollte nicht in das Gefäß gehängt werden, sondern am Boden befestigt werden, um auch geringer werdende Wassermengen zu erwärmen. 
  • Der Heizdraht sollte aber nicht ganz auf dem Boden aufliegen, sondern sich etwas darüber im Wasser befinden. Um zu verhindern, dass Tiere an den Draht kommen, kann ein Kunststoffsieb eingebaut werden, das den Heizdraht abtrennt. Dieser darf jedoch das Plastik nicht direkt berühren.

Dachrinnenheizung mit Heizdraht

  • Mit einer Dachrinnenheizung verhindern Sie, dass sich im Winter Eiszapfen bilden. Der Heizdraht selbst sollte dann montiert werden, wenn die Temperaturen noch über null Grad liegen, um ein Brechen des Drahts zu vermeiden. 
  • Pro Meter Länge, der für den Heizdraht benötigt wird, sollten ca. 30 Watt Leistung verfügbar sein, um die Bildung von Eiszapfen effektiv zu verhindern.
  • Ein Temperatur- und Feuchtigkeitsfühler kann hier dafür sorgen, dass der Heizdraht sich bei Bedarf einschaltet. Auch ein manueller Betrieb oder die Kombination mit einer Zeitschaltuhr ist möglich. Ein Überspannungsschutz verhindert ebenso hier Schäden.

Im Handel ist auch Heizdraht erhältlich, der spezielle Ummantelungen (z. B. aus Polyolefine) besitzen. Diese verhindern, dass es bei einem Aufliegen des Drahts zu Schäden der umliegenden Flächen kommt.

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